Bei den Orcas haben die Weibchen das Sagen

Erschienen in der „Rhein-Neckar-Zeitung“ am 18. November 2014. Autor: Arndt Krödel

Die Meldung beschreibt einen Vortrag der Biologin Claudia Vollhardt über Schwertwale. Vollhardt arbeitet als Tiertrainerin im Loro Parque auf Teneriffa und berichtet daher auch über persönliche Erfahrungen mit den Tieren. So hätten beispielsweise „die Weibchen die Hosen an“. Sie erzählt außerdem von den Trainingsmethoden und der Art der Tierhaltung im Park.

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Schaut hin!

Erschienen in „Die Zeit“ am 15. Mai 2014. Autor: Andreas Sentker

In seinem Kommentar bespricht Andreas Sentker die Forderung von Tierrechtlern nach Menschenrechten für Menschenaffen. Zwar ist er der Meinung, dies durchzusetzen sei ein Fehler. Dennoch betont der Autor, die Debatte sei notwendig, um die bestehenden Verhältnisse zu ändern. Die Wissenschaft habe längst bestätigt, dass Tiere uns Menschen weit ähnlicher seien als gedacht: Auch nicht-menschliche Lebewesen seien Individuen mit Gedächtnis, Willen und Wünschen. Deshalb sei ein neuer Gesellschaftsvertrag notwendig, der die Tiere mit einschließe.

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Auch Wale sind keine Engel

Erschienen in Die Welt am 11. November 2013. Autor: Michael Miersch

Der Kommentar nimmt das Erscheinen des Dokumentarfilms „Blackfish“ zum Anlass, um auf die kulturell überformte Sichtweise moderner Menschen auf Tiere und Natur hinzuweisen.

Der Film beschreibt das Leben eines Orkas, der seit 30 Jahren in Meeresaquarien lebt und mindestens 3 Menschen tötete. Laut Miersch ist dass Tier darin als armer Wicht dargestellt, den Menschen zum Killer machten.

Der Autor bemängelt an dem Film, dass er den Schwertwal als moralisch gut darstellt und dabei seine natürliche Eigenschaft als Raubtier völlig ignoriert. Dies verdeutliche ein mächtiges Narrativ der Gegenwart: „Die Natur ist gut und der Mensch ein Störenfried, der alles kaputtmacht.“

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Tödliche Tigerattacke entfacht Debatte um Raubtiere

Erschienen in „Kölnische Rundschau“ am 20. September 2013, Quelle: dpa

In Münster hat ein Amur-Tiger einen Pfleger getötet, weil dieser vergessen hatte, eine Luke zu schließen. Der deutsche Tierschutzbund und der Verein „Vier Pfoten“ fordere daraufhin eine Erhöhung der Sicherheitsstandards und kritisiere die Haltung von Tigern generell, weil diese extrem gefährlich und besonders anspruchsvoll in der Haltung seien. Die Ursache für das Unglück sei zweifelsfrei menschliches Versagen gewesen.

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Sind Zoos noch zeitgemäß?

Erschienen in „Rheinische Post“ am 30. August 2012. Autor: Rainer Kurlemann

Den Zoos in Deutschland schlage ein rauer Wind entgegen, Tierschützer forderten die generelle Abschaffung der Zoos. Im Artikel kommt Dalia Amor Conde zu Wort, die am Max-Planck- Institut in Rostock forscht. Sie ist davon überzeugt: „Dürfte sich ein Jaguar entscheiden, ob er im Zoo oder  in der freien Wildbahn leben will, er würde sich für die Freiheit entscheiden.“ Dennoch betont die Biologin, dass eine Abschaffung der Zoos vielen Tieren auch schaden würde. Denn ohne ihre Existenz hierzulande sei die Unterstützung für die Erhaltung ihrer ursprünglichen Lebensräume deutlich geringer.

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Hoffen auf Tam Tams Hoden

Erschienen in FOCUS Nr. 2/11 am 7. Januar 2012. Autor: Michael Miersch

Alle fünf Arten der Nashörner sind vom Aussterben bedroht. Ein Team aus Berliner Tierärzten des Leibniz-Institut für Zoo- und Wildtierforschung (IZW) in Berlin-Friedrichsfelde soll nun das Sumatra-Nashorn vor dem Aussterben retten. In Zoos scheiterten die Versuche, jetzt soll eine moderne Zuchtstation helfen.

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