Warum Zoos gut sind

Erschienen auf guardian.com am 19. August 2014. Autor: Dave Hone

Zoos können natürlich immer noch besser werden, schreibt der Autor in seinem Essay. Und doch gibt es viele gute Zoos. Sie helfen, Arten zu erhalten, Menschen die Tierwelt näher zu bringen und unser Wissen über Tiere zu erweitern – solange die Tiere nach besten Wissen behandelt werden.

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Leidet der Eisbär?

Erschienen in Die Zeit Nr. 18 am 26. April 2007. Autorin: Stephanie Schramm

Den Tieren im Zoo gehe es viel besser als vor 30 Jahren, sagt Gunther Nogge, ehemaliger Direktor des Kölner Zoos. Der Professor für Tierschutz, Hanno Würbel, findet, dass noch längst nicht alles gut ist. Im Streitgespräch diskutieren sie über den Sinn von Zoos, artgerechte Tierhaltung und die mögliche Abschaffung von Eisbären im Zoo.

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Der einsamste Elelfant des Bronx Zoo

Erschienen in The New York Times am 26. Juni 2015. Autorin: Tracy Tullis

Dieser Artikel kritisiert die Zustände für Elefanten im Bronx Zoo in New York, vor allem für den Elefanten Happy. Da ihre Gefährten verstorben sind, lebt sie getrennt von den zwei anderen Elefanten. Eine Petition soll jetzt ihre Freilassung in ein Wildreservat durchsetzen.

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Die Zukunft der Zoos ist es, freundlich zu Tieren zu sein

Erschienen auf fastcoexist.com am 25. Februar 2015. Autorin: Alexandra Ossola

Dieser englischsprachige Artikel beschreibt die Entscheidungen vieler Zoos, Tiere zu ihren Gunsten aufzugeben, so dass eine artgerechte Haltung möglich ist. Auch wenn das für den Zoo bedeutet, dass sie weniger Arten zeigen können. Insgesamt steht also Unterhaltung  der Zoobesucher. Alexandra Ossola erzählt von diesem Wandel am Beispiel Amerikanischer Zoos.

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Eine Eisbombe für die Bären

Erschienen in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juli 2014. Autor: Johannes Ritter

Nicht nur Menschen schwitzen im Sommer. Johannes Ritter beschreibt in seiner Reportage den Alltag im Tierpark Hagenbeck in Hamburg an einem besonders heißen Tag. Zu heißes Wetter sorgt auch für Umsatzeinbußen des Zoos. Hinzu kommt, dass die Geschäftsführung des Zoos komplett zerstritten ist – obwohl er seit seiner Gründung in Familienhand bliebt.

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Die Letzten ihrer Art

Erschienen in “Die Zeit” am 05. Februar 2015. Autorin: Eva Lindner

In Nürnbergs Tiergarten wächst zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder ein Delfinkalb auf. Von Nami hängt viel ab: In Deutschland halten nur noch der Duisburger Zoo und der Nürnberger Tiergarten noch Delfine – trotz der harschen Kritik vieler Tierrechtler. Vor Namis Geburt starben bei einer regelrechten Todesserie mehrere Kälber, was den Nürnberger Tiergarten in die öffentlichgebe Aufmerksamkeit rückte und die Kritik an der Delfinhaltung verstärkte. Lindner beschreibt die Bemühungen des Nürnberger Tiergartens um Nami und beschreibt den öffentlichen Druck, der auf dem Zoo lastet. Außerdem erläutert sie die Kritikpunkte der Tierschützer.

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Eine Frage der Haltung

Erschienen in DIE ZEIT Nr. 51/2015. Autoren: Lydia Klöckner und Andreas Senkter

In diesem Interview treffen ein Landwirt, ein Zoodirektor und ein Hirnforscher aufeinander. Ihre Berufe sind gesellschaftlich nicht immer akzeptiert und oft müssen sie sich rechtfertigen. Gemeinsam diskutieren sie über artgerechte Haltung, Tierversuche und das Erlebnis Zoo.

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Regierung verlangt mehr Platz für Tiere im Zoo

Erschienen in “Die Welt” am 07. Mai 2015. Autorin: Claudia Ehrenstein

Die Bundesregierung hat die “Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren” überarbeiten lassen. Der Artikel erläutert die Neuerungen, die sich daraus für die Tierhaltung im Zoo ergeben. Die Gutachter hätten insbesondere den Platzbedarf neu bewertet: So solle das Gehege für ein Eisbärenpaar künftig mindestens 400 Quadratmeter groß sein, was doppelt so viel ist, wie bislang für notwendig erachtet wurde. Eine Überarbeitung des Gutachtens von 1996 sei unbedingt notwendig gewesen, da sich das Wissen über Tierhaltung enorm vermehrt habe, begründet das Bundesagrarministerium die neuen Bemühungen. Darüber hinaus seien Zoos eben auch Lernorte für Kinder und tiergerecht gehaltene Zootiere würden das Bewusstsein für die Schutzbedürftigkeit von Wildtieren wecken.

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Flippers Fluch

Erschienen in “Stern” am 09. April 2015. Autoren: Helmut Reister und Johannes Röhrig

Der Bericht beschreibt die  Situation um das Nürnberger Delfinarium. Da ein Wasserbecken undicht war, flossen viele Liter Salzwasser in ein Naturschutzgebiet. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Bodenverunreinigung. Bei der Planung des Beckens sei der Wasserdruck, der durch die Schwimmbewegungen der Delfine verursacht werde, falsch eingeschätzt worden, nun drohe ein großer Schaden, den die Steuerzahler zu begleichen hätten. Eine Sanierung sei offenbar sehr schwierig.

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“Würden Sie ein Gorillababy verfüttern?” “Warum nicht?”

Erschienen im “Stern” am 01. April 2015. Autoren: Nicolas Büchse und Dominik Stawski

Der Kopenhagener Zoodirektor Bengt Holst ließ 2014 die zweijährige Giraffe Marius öffentlich an Löwen verfüttern. Er löste damit einen Sturm der Entrüstung aus und erhielt zahlreiche Morddrohungen. Im Stern-Interview erklärt Holst seine Beweggründe. Marius habe nichts dazu beitragen können, den Giraffenbestand in Europa zu erhalten, erklärt Holst. Man habe in nirgendwo anders unterbringen können. Außerdem schlachte jeder Zoo überzählige Nutztiere, schließlich benötigten Raubtiere Fleisch. Zootieren sollten am besten keine Namen mehr bekommen, sagt Holst. Denn nur dann regierten die Menschen derart irrational, wie sie es bei Marius Tötung getan hätten.

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