Die Zukunft der Zoos ist es, freundlich zu Tieren zu sein

Erschienen auf fastcoexist.com am 25. Februar 2015. Autorin: Alexandra Ossola

Dieser englischsprachige Artikel beschreibt die Entscheidungen vieler Zoos, Tiere zu ihren Gunsten aufzugeben, so dass eine artgerechte Haltung möglich ist. Auch wenn das für den Zoo bedeutet, dass sie weniger Arten zeigen können. Insgesamt steht also Unterhaltung  der Zoobesucher. Alexandra Ossola erzählt von diesem Wandel am Beispiel Amerikanischer Zoos.

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Eine Eisbombe für die Bären

Erschienen in Frankfurter Allgemeine Zeitung, 29. Juli 2014. Autor: Johannes Ritter

Nicht nur Menschen schwitzen im Sommer. Johannes Ritter beschreibt in seiner Reportage den Alltag im Tierpark Hagenbeck in Hamburg an einem besonders heißen Tag. Zu heißes Wetter sorgt auch für Umsatzeinbußen des Zoos. Hinzu kommt, dass die Geschäftsführung des Zoos komplett zerstritten ist – obwohl er seit seiner Gründung in Familienhand bliebt.

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Die Letzten ihrer Art

Erschienen in “Die Zeit” am 05. Februar 2015. Autorin: Eva Lindner

In Nürnbergs Tiergarten wächst zum ersten Mal seit 16 Jahren wieder ein Delfinkalb auf. Von Nami hängt viel ab: In Deutschland halten nur noch der Duisburger Zoo und der Nürnberger Tiergarten noch Delfine – trotz der harschen Kritik vieler Tierrechtler. Vor Namis Geburt starben bei einer regelrechten Todesserie mehrere Kälber, was den Nürnberger Tiergarten in die öffentlichgebe Aufmerksamkeit rückte und die Kritik an der Delfinhaltung verstärkte. Lindner beschreibt die Bemühungen des Nürnberger Tiergartens um Nami und beschreibt den öffentlichen Druck, der auf dem Zoo lastet. Außerdem erläutert sie die Kritikpunkte der Tierschützer.

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Eine Frage der Haltung

Erschienen in DIE ZEIT Nr. 51/2015. Autoren: Lydia Klöckner und Andreas Senkter

In diesem Interview treffen ein Landwirt, ein Zoodirektor und ein Hirnforscher aufeinander. Ihre Berufe sind gesellschaftlich nicht immer akzeptiert und oft müssen sie sich rechtfertigen. Gemeinsam diskutieren sie über artgerechte Haltung, Tierversuche und das Erlebnis Zoo.

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Regierung verlangt mehr Platz für Tiere im Zoo

Erschienen in “Die Welt” am 07. Mai 2015. Autorin: Claudia Ehrenstein

Die Bundesregierung hat die “Mindestanforderungen an die Haltung von Säugetieren” überarbeiten lassen. Der Artikel erläutert die Neuerungen, die sich daraus für die Tierhaltung im Zoo ergeben. Die Gutachter hätten insbesondere den Platzbedarf neu bewertet: So solle das Gehege für ein Eisbärenpaar künftig mindestens 400 Quadratmeter groß sein, was doppelt so viel ist, wie bislang für notwendig erachtet wurde. Eine Überarbeitung des Gutachtens von 1996 sei unbedingt notwendig gewesen, da sich das Wissen über Tierhaltung enorm vermehrt habe, begründet das Bundesagrarministerium die neuen Bemühungen. Darüber hinaus seien Zoos eben auch Lernorte für Kinder und tiergerecht gehaltene Zootiere würden das Bewusstsein für die Schutzbedürftigkeit von Wildtieren wecken.

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Flippers Fluch

Erschienen in “Stern” am 09. April 2015. Autoren: Helmut Reister und Johannes Röhrig

Der Bericht beschreibt die  Situation um das Nürnberger Delfinarium. Da ein Wasserbecken undicht war, flossen viele Liter Salzwasser in ein Naturschutzgebiet. Die Staatsanwaltschaft ermittle wegen Bodenverunreinigung. Bei der Planung des Beckens sei der Wasserdruck, der durch die Schwimmbewegungen der Delfine verursacht werde, falsch eingeschätzt worden, nun drohe ein großer Schaden, den die Steuerzahler zu begleichen hätten. Eine Sanierung sei offenbar sehr schwierig.

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“Würden Sie ein Gorillababy verfüttern?” “Warum nicht?”

Erschienen im “Stern” am 01. April 2015. Autoren: Nicolas Büchse und Dominik Stawski

Der Kopenhagener Zoodirektor Bengt Holst ließ 2014 die zweijährige Giraffe Marius öffentlich an Löwen verfüttern. Er löste damit einen Sturm der Entrüstung aus und erhielt zahlreiche Morddrohungen. Im Stern-Interview erklärt Holst seine Beweggründe. Marius habe nichts dazu beitragen können, den Giraffenbestand in Europa zu erhalten, erklärt Holst. Man habe in nirgendwo anders unterbringen können. Außerdem schlachte jeder Zoo überzählige Nutztiere, schließlich benötigten Raubtiere Fleisch. Zootieren sollten am besten keine Namen mehr bekommen, sagt Holst. Denn nur dann regierten die Menschen derart irrational, wie sie es bei Marius Tötung getan hätten.

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Die Diskussion um Tierhaltungen in Zoos wird uns immer begleiten, warum?

Erschienen in manati 2015, 2. Autor: Dag Encke

Im Magazin Manati des Nürnberger Zoos sammelt der Autor Argumente für die Haltung von Zootieren. Dabei führt er an, dass unter anderem die Kritik an der Tierhaltung der Zoos die Institutionen zu besseren Unterbringung angespornt hat. Zudem beschreibt er, dass sich das Glück der Tiere weder in Zoos noch in freier Wildbahn messen kann. Jeder Mensch bringt eigene Moralvorstellungen in diese Diskussion ein.

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“Sie bleiben wilde Tiere”

Erschienen in “Süddeutsche Zeitung” am 03. Januar 2015. Autor: Christian Weber

Der Zoologe und Elefantenforscher Fred Kurt berichtet in diesem Interview über Elefanten und deren Eigenheiten bei der Haltung im Zoo. Außerdem geht es um den Wahrheitsgehalt der Eigenschaften, die Menschen diesen Tieren zuschreiben. Tatsächlich merkten sich die Dickhäuter über viele Jahre, wenn sie ein Mensch mal schlecht behandelt hat und nähmen später Rache. Zudem seien sie tatsächlich besonders intelligent und sozial. Dennoch betont der Zoologe: “Elefanten sind wilde Tiere”.  So verletzten oder töteten Elefanten schon häufig Menschen in Zoos und Zirkussen.

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Die Angstliste des Zoodirektors

Erschienen in “Süddeutsche Zeitung” am 28. November 2014. Autor: Olaf Przybilla

Tierrechtler kritisierten in der Vergangenheit besonders häufig den Nürnberger Tiergarten, da dort unter ungeklärten Umständen mehrere Delfinjunge und ein Eisbärenjunges starben. Der Artikel beschreibt, dass ein interne Liste Zoomitarbeiter auf diejenigen Ereignisse hinweisen sollte, die für negative Schlagzeilen in der Presse sorgen könnten. Die Liste gelangte offenbar an die Öffentlichkeit. Darauf waren teilweise unveröffentlichte Vorfälle verzeichnet, wie die Einschläferung bestimmter Tiere oder Pannen beim Bau des Delfinariums, die Verletzungen bei Mitarbeitern verursachten.

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