Elefant vor Zebraherde im Ngorongoro-Krater: In Tansania verschwindet das Wildleben immer mehr. | Foto: Schuyler S., bearbeitet von Daniel Schwen, Lizenz: CC BY-SA 2.5

Erste Tierrechtsklage für Elefanten eingereicht

Erschienen auf nypost.com am 13.11.2017. | Von: Chris Perez

Elefanten sollen von einer Zoo-Haltung in eine umstrittene Haltung von Tierrechtsaktivisten wechseln, weil die eine Haltung angeblich ihnen die Freiheit nimmt.

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Anmerkung: Es ist tatsächlich so kurios wie es klingt: Die Elefantenkühe Beulah Mae (*1969 in Thailand), Karen (*1981 in Afrika) und Minnie (*1969 in Thailand) sollen den Commerford Zoo in Goshen verlassen, weil da angeblich ihrer Freiheit entzogen werden. Man klagt dabei nicht, was man auch ausdrücklich feststellt, weil es irgendwelche Verletzungen von Welfare-Standards gebe, sondern, weil sie nicht frei seien. Ziel der Klage ist es allerdings wiederum auch nicht, sie irgendwie frei zu lassen, sondern sie sollen einfach nur einen anderen Halter bekommen: PAWS.

Deren Haltung ist hochgradig umstritten, da nicht mal husbandry behaviours mit den Tieren trainieren – eine Haltung, die mit moderner Elefantenhaltung nichts zu tun hat. Das führte bei einem Feuer schon zu großen Problemem zudem sind manche Einschläferungen rätselhaft und es gibt wohl ein Tuberkulose-Problem in der Haltung. Dieses Sanctuary wurde von der GFAS akkreditiert, deren ausführende Direktorin, eine Ex-PETA Mitarbeiterin, den unsterblichen Satz prägte, dass „die meisten von uns“ im „Tierschutz-Geschäft“ wären, „weil wir Geld lieben“.

In Wirklichkeit scheint es also nicht um die Rechte, die so genannte „Freiheit“ oder das Wohlergehen der Tiere zu gehen, sondern um Tierrechtler, die die Tiere einfach nur haben wollen.