Katze in einem Tierheim. | Foto: Lisafern (http://lisa-redfern.artistwebsites.com/), Lizenz: public domain (CC0 1.0)

FDP-Politiker: Klare Wort gegen PETA Deutschland e.V.

Exklusiv für zoos.media – 06.11.2017. Autor: Philipp J. Kroiß

FDP-Politiker Gero Hocker findet klare Worte zu PETA Deutschland e.V. und analysiert die Strategie der radikalen Tierrechtsorganisationen zur Spendenmaximierung.

FDP-Politiker: Klare Wort gegen PETA Deutschland e.V.

„Und nur darum geht es Euch: mit der Unwissenheit und dem schlechten Gewissen Vieler möglichst viel Geld einzusammeln.“ – Gero Hocker (FDP)

In einem Facebook-Beitrag rechnet FDP-Politiker Gero Hocker sehr deutlich mit PETA Deutschland e.V. ab:

Im Text spricht er zum Beispiel solche Posts an, in der solche Beiträge von etwa „The Dodo“ geteilt werden:

„The Dodo“ ist eine mehr als fragwürdige Quelle, die als Hofberichterstatter von Tierrechtsorganisationen dient. Clickbait-Videos locken Menschen auf die Seite, um dann Unsinn über Tiere und deren Haltung zu lesen. Damit ist die Seite nicht nur eine Bedrohung für Zoos, sondern für jeden Tierhalter. Eigentlich disqualifiziert sich die Seite selbst, da sie zum Clickbait selbst Videos aus Zoos benutzt, aber auch das wird eben genutzt, um gutgläubige Tierfreunde anzuziehen, die sich eine solche Propaganda, wie sie „The Dodo“ und PETA verbreiten, nie anschauen würden, wenn die Katze in dem Video nicht so unglaublich goldig wäre. Das übertüncht dann auch, dass PETA selbst gesunde Kätzchen zur Schlachtung freigibt.

Unwissenheit wird ausgenutzt

PETA will „das Ende jeglicher Tierhaltung„, teilt knuffige Videos gehaltener Katzen. Diese Widerspruch bezeugt die Heuchelei, die auch Hocker anspricht und kritisiert. Dies führt aber natürlich auch potentielle Spender in die Irre, die sich oft gar nicht darüber bewusst sind, dass PETA nicht nur die Haltung von Tieren in Zoos verbieten will, sondern jede – vom Sibirischen Tiger bis eben zu jenem Stubentiger. Teil dieser Masche ist es auch mit Promis zusammen zu arbeiten, die selbst Tiere halten, wie etwa Vanessa Mai.

Dass die Marketer von PETA die eigene Ideologie so maskieren wollen, ist nachvollziehbar, denn die Spenden sorgen ja im Wesentlichen dafür, dass sie einen Arbeitsplatz haben – rund 4 Euro eine Spende von 5 Euro fließen schließlich in Öffentlichkeitsarbeit und Personalkosten. Mit einer klaren und konsequenten Haltung gegen jede Form der Tierhaltung lassen sich halt keine Millionen sammeln – und genau um Geld geht es ja, wenn man einer Insiderin glauben darf; die Ex-PETA-Mitarbeiterin erklärte klar: „Die meisten von uns kamen ins Tierschutz-Geschäft, weil wir Geld lieben.

Wir haben zu PETA ein Video veröffentlicht, dass wichtige Fakten zu der radikalen Tierrechtsorganisation und zu Zoos auflistet, da Sie die Zootierhaltung auch mit dem Fördern von Unwissenheit und eines unberechtigt schlechten Gewissen, bekämpfen.