Angola-Löwe Matadi im Zoo Leipzig (2013) | Foto: Appaloosa, Lizenz: CC BY 3.0

Warum sollte man lernen wie man sich richtig für Tiere einsetzt?

Erschienen auf cannedlion.org am 26.01.2018.

Pseudo-Tierschützer und Tierrechtler sieht der Autor des Artikels als Gefahr für die Tiere und deren Schutz. In deutlichen setzte er klare Statements.

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Anmerkung: Jeder, der in einem Zoo arbeitet muss dafür bestimmte Prüfung ablegen. Tierpfleger zum Beispiel ist ein Ausbildungsberuf, wer Tierarzt sein will muss ein Studium samt Zusatzqualifikationen vorweisen und auch Biologen kommen nicht so ohne Weiteres an einen seriösen Zoo, sondern müssen auch dafür besondere Kenntnisse und Nachweise erbringen. In NGOs ist das anders. Hier werden Leute zu Experten ohne, dass deren Kompetenz irgendwann einer hinreichend überprüft hat. So kommt es dann zu “Expertenstellungnahmen”, die von einer echten Expertin  regelrecht zerlegt werden können.

Trotz ihrer offensichtlichen Inkompetenz können sie in NGOs nicht nur hohe Positionen, sondern auch Macht bekommen, weil das in manchen NGOs einfach keine Rolle spielt. Dann können sich plötzlich Leute mit Zoos und Aquarien beschäftigen, die gar qualifiziert dafür sind, weil sie teils noch nie an der Haltung von Affen, Delfinen oder Elefanten qualifiziert teilgenommen haben und so eine Expertise erlangten. Medien hieven sie dann häufig auf eine Stufe mit wirklichen Experten, die eine Ausbildung, ein Studium oder andere Qualifizierungen  vorzuweisen haben.

Untrained animal advocates/animal rightists are a danger to the animals they wish to protect and a menace to conservation.
[Übersetzung: Ungeschulte Tierschützer/Tierrechtler sind eine Gefahr für die Tiere, die sie schützen möchten, und eine Bedrohung für deren Erhaltung.”]