Elefanten im Zoo Dresden | Foto: Kolossos, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Zoo Dresden: In einem Monat mehr als 7.500 Euro für den Artenschutz eingenommen

Erschienen auf radiodresden.de am 18.01.2019. | Von: Rocco Reichel

Im Zoo Dresden wurde am 18. Dezember 2018 der Artenschutz-Euro eingeführt. Innerhalb eines Monats kamen so bereits mehr als 7.500€ zusammen, die nun in wichtige Artenschutzprojekte fließen werden.

» mehr

Anmerkung: Das Konzept des Artenschutz-Euros ist denkbar einfach: Der Euro wird an der Kasse auf den Eintrittspreis automatisch berechnet – die Besucher können aber auch entscheiden, den nicht zu zahlen. Rund 80% der Besucher entscheiden sich aber dafür. So kamen im Dresdener Zoo schon in einem Monat 7.500€ zusammen. Das Geld fließt direkt und unmittelbar in acht ausgewählte Projekte, die Natur und die Arten, die sie bewohnen schützen.

Solche Konzepte gibt es häufiger. Auch zum Beispiel der Erlebnis-Zoo Hannover und der Zoo Leipzig haben diesen Artenschutz-Euro schon sehr erfolgreich eingeführt. Im Zoo Karlsruhe wurde das Anfang des Jahres eingeführt – auch hier sehr erfolgreich. Im Loro Parque auf Teneriffa gehen sogar 10% des Eintrittspreises, also aktuell pro Besucher 3,70€, direkt und unmittelbar in die angeschlossene Natur- und Artenschutzstiftung. Das sind nur ein paar Beispiele wie moderne Zoos und Aquarien immer wieder Mittel und Wege finden, wichtige Projekte in situ und ex situ zu fördern, damit Arten und ihre Lebensräume erhalten bleiben.

Damit solche Konzepte funktionieren, ist eine besondere Attraktivität des Zoos sehr wichtig. Hier sorgen vor allem, die bekannten Arten, die viele Besucher anziehen, für gute Zahlen. Das ist wieder ein Beispiel wie die Flagschiff-Arten in Zoos auch den weniger bekannten und populären Arten helfen können.