Wenn er ein Beutetier frisst, ist das kein Speziesismus. Foto: Ulrich Brodde

Was ist Speziesismus?

Unter „Speziesismus“ wird die Diskriminierung anderer Tierarten verstanden.

Da Tierrechtler keine Unterschiede zwischen Menschen und Tieren machen, ist für sie jedes menschliche Verhalten gegenüber Tieren, das diesen bewusst schadet, eine artbezogene Diskriminierung, beziehungsweise Ausdruck eines abzulehnenden Herrschaftsverhältnisses. Speziesismus wird dabei parallel zu gesellschaftlichen Unterdrückungsverhältnissen wie Rassismus und Sexismus verstanden. Tierrechtler bezeichnen sich auch als „Antispeziesisten“. Wenn nichtmenschliche Tiere andere Tieren töten, um sie zu fressen, wie es in der Natur an der Tagesordnung ist, wird dies jedoch nicht als Speziesismus verstanden.