Anodorhynchus leari: Lear-Ara

Internationale Schlagzeilen machte ein riesiger Erfolg des Projektes: ein in Menschenobhut geborenes Lear-Ara-Pärchen hatte in der Natur Nachwuchs. In zwei Projekten zum Schutz der Aras hat die Loro Parque Stiftung über eine halbe Millionen US-Dollar eingebracht und dieser Meilenstein für die Art ist eine Frucht dieser wichtigen Arbeit, die ohne die Haltung der Tiere unmöglich wäre.

Allodontichthys polylepis: Vielschuppiger Grundkärpfling

Um das Jahr 2012 war der Vielschuppige Grundkärpfling wohl die seltenste Fisch-Art der Welt. Warum? Es gab nur noch acht dieser Fische. Alle lebten zu diesem Zeitpunkt im Haus des Meeres in Wien. Fische dieser Art hatte zum Glück Dr. Alfred Radda, langjähriger Vizepräsident des Hauses, der Natur rechtzeitig entnommen. Andernfalls wäre die Art heute wohl vollständig verloren.

Alligator sinensis: China-Alligator

Früher war diese besondere Alligator-Art in weiten Teilen Chinas bis nach Korea verbreitet, aber in den 1980er bis 1990er Jahren reduzierte sich dieses Gebiet um mehr als 90%, was für die vergleichsweise kleinen Alligatoren ein riesiges Problem war. Zum Glück waren in den 1970er Jahren, als sich so eine Entwicklung bereits abgezeichnet hatte, bereits Zuchtprogramme in Menschenobhut gestartet worden

Wie viele Arten brauchen Erhaltungszucht?

Exklusiv für zoos.media – 30.12.2025. Autor: Philipp J. Kroiß In der Diskussion um Zoologische Gärten wird immer wieder behauptet, es brauche keine Zoos & Aquarien. Im Natur- & Artenschutz sieht man das anders, aber wie viele Tierarten brauchen denn nun Erhaltungszucht?