Pazifische Sumpfschildkröte (Actinemys marmorata) | Foto: Anthonysthwd, Lizenz: CC BY-SA 4.0
Pazifische Sumpfschildkröte

Actinemys marmorata: Pazifische Sumpfschildkröte

Pazifische Sumpfschildkröte (Actinemys marmorata) | Foto: Anthonysthwd, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Seit mehr als 20 Jahren haben örtliche Zoos ein Programm, bei dem wilde Schildkröten-Eier gesammelt und die geschlüpften Jungtiere ausgewildert werden, wenn sie groß genug sind, um für hungrige Ochsenfröschen uninteressant zu sein. Allerdings macht allen Schildkröten dieser Art nun eine Krankheit zu schaffen, die den Panzer der adulten Tiere schwächt. Für die sich nur langsam vermehrenden Schildkröten wird das zum Problem. Ihnen soll ein One Plan Approach helfen. Das funktioniert auch.

Der Woodland Park Zoo engagiert sich hierbei besonders. Er hat seit 2018 über 1.300 Schildkröten aufgezogen und wieder in die Natur gebracht. Für den Zoo bedeutet das Artenschutz direkt vor der Haustüre. Dafür versucht er auch so viele seiner Besucher wie möglich zu mobilisieren. Ob sich viele Leute überhaupt der Art bewusst wären ohne die Arbeit, die dieser und andere Zoos leisten, darf bezweifelt werden.

Der Kampf für die Rettung dieser heimischen Art bedeutet auch der Einsatz gegen Invasiv-Arten, die zum Problem werden. Dazu vermutet man geburtenschwache Jahrgänge, weil in den 1990er Jahren kaum junge Schildkröten in der Natur gesehen wurden. Es kommen also durchaus noch härtere Zeiten auf die Art zu. Dank Zoologischer Gärten, hat die Art aber überhaupt eine Chance auf eine Zukunft.

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