Die Arten-Liste


Adriatischer Stör

Acipenser naccarii: Adriatischer Stör

Auf dem Balkan schon ausgestorben und in Italien stark bedroht, hat der „Dinosaurier der Adria“ den höchsten Bedrohungsstatus inne. Das liegt an Umweltverschmutzung, Lebensraumfragmentierung und der Nachfrage nach Kaviar. Zum Glück allerdings werden diese Störe besonders in Italien und Spanien gerne in Menschenobhut gehalten. Das hat ihnen wohl das Leben gerettet.


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Elchgeweihkorallen

Acropora palmata: Elchgeweihkoralle

Korallen sind auch Tiere und Korallenriffe stark bedroht. Der Rückgang der Elchgeweih- und Hirschgeweihkorallen fällt dabei besonders auf, aber Acropora-Arten generell galten als enorm stark bedroht. Ex-situ-Aktivitäten wurden als notwendig erachtet, um zur Erhaltung und Wiederherstellung dieser Arten beizutragen. Es entstand 2012 die weltweit erste Korallen-Kryobank, die bereits damit beginnt, weltweit zur Wiederherstellung von Riffen beizutragen.


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Pazifische Sumpfschildkröte

Actinemys marmorata: Pazifische Sumpfschildkröte

Seit mehr als 20 Jahren haben örtliche Zoos ein Programm, bei dem wilde Schildkröten-Eier gesammelt und die geschlüpften Jungtiere ausgewildert werden, wenn sie groß genug sind, um für hungrige Ochsenfröschen uninteressant zu sein. Allerdings macht allen Schildkröten dieser Art nun eine Krankheit zu schaffen, die den Panzer der adulten Tiere schwächt. Für die sich nur langsam vermehrenden Schildkröten wird das zum Problem.


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Addax-Antilope

Addax nasomaculatus: Mendesantilope

Diese Antilope wird oft auch einfach nur als Addax bezeichnet, weil sie die einzige Vertreterin ihrer Gattung ist. Die nah mit den Oryx-Antilopen verwandten Tiere wurden schon immer für ihr Fleisch lokal bejagt. Das stellte über Jahrhunderte und Jahrtausende nie ein Problem dar. Dann kam die Jagd zwecks des „Vergnügens“ allerdings auch in das Verbreitungsgebiet der sehr leicht zu erlegenden Tiere und das Drama nahm seinen Lauf.


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Mönchsgeier

Aegypius monachus: Mönchsgeier

Auf der Roten Liste findet sich diese Spezies dreimal. Global gilt aktuell [Stand: 2025] sie als NT-Art. Als LC wird sie in Bezug auf Europa und das Mittelmeer geführt. So gut stand es dort um die Mönchsgeier nicht immer. Allerdings ist die Art auch nicht überall gerettet: In Spanien gilt sie als VU. In Portugal sieht man sie als EN an. Als die Haltung der Art zum Beispiel im Grünen Zoo Wuppertal begann, galt die Art noch global als bedroht. Dank modernen Zoologischen Gärten konnte zwischenzeitlich viel erreicht werden. Ohne sie wäre das nicht möglich gewesen.


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Rußköpfchen

Agapornis nigrigenis: Rußköpfchen

Die zu den Unzertrennlichen gehörenden, kleinen Papageien mit einer Färbung, als hätten sie ihren Kopf in Ruß getaucht, gehören zu den bedrohten Arten. Dass mag viele überraschen, weil Unzertrennliche, die auch als „Love Birds“ bekannt sind, beliebte Haustiere sind. Zum Glück konnte aber, dank der Loro Parque Stiftung, eine wesentliche Verbesserung ihrer Situation in der […]


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Panda

Ailuropoda melanoleuca: Großer Panda

Pandas sind zum Symbol für den Artenschutz geworden. Das wäre ohne Zoos nie möglich gewesen. Das Panda-Schutzprojekt ist komplett eine Ausgründung aus einem Zoo. Es hat seine Wurzeln im Zoo von Chengdu, der mit dem Panda-Zuchtzentrum eine Außenstelle eröffnete, nachdem das Projekt zu groß wurde, um noch auf Zoo-Grund so realisiert werden zu können. Das […]


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Mauritiussittich

Alexandrinus eques: Mauritiussittich

Sie sind die einzigen endemischen Papageien, die auf Mauritius vorkommen: Mauritiussittiche. Zur Jahrtausendwende existierten nur noch etwas mehr als 100 Tiere vor Ort. Mit dem höchsten Bedrohungsstatus stand die Art auf Messers Schneide. Dass es nicht mal 20 Jahre später wieder über 500 dieser Papageien gab, ist im Wesentlichen der Loro Parque Stiftung zu verdanken.


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China-Alligator

Alligator sinensis: China-Alligator

Früher war diese besondere Alligator-Art in weiten Teilen Chinas bis nach Korea verbreitet, aber in den 1980er bis 1990er Jahren reduzierte sich dieses Gebiet um mehr als 90%, was für die vergleichsweise kleinen Alligatoren ein riesiges Problem war. Zum Glück waren in den 1970er Jahren, als sich so eine Entwicklung bereits abgezeichnet hatte, bereits Zuchtprogramme in Menschenobhut gestartet worden


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Vielschuppiger Grundkärpfling

Allodontichthys polylepis: Vielschuppiger Grundkärpfling

Um das Jahr 2012 war der Vielschuppige Grundkärpfling wohl die seltenste Fisch-Art der Welt. Warum? Es gab nur noch acht dieser Fische. Alle lebten zu diesem Zeitpunkt im Haus des Meeres in Wien. Fische dieser Art hatte zum Glück Dr. Alfred Radda, langjähriger Vizepräsident des Hauses, der Natur rechtzeitig entnommen. Andernfalls wäre die Art heute wohl vollständig verloren.


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