
Früher war diese besondere Alligator-Art in weiten Teilen Chinas bis nach Korea verbreitet, aber in den 1980er bis 1990er Jahren reduzierte sich dieses Gebiet um mehr als 90%, was für die vergleichsweise kleinen Alligatoren ein riesiges Problem war. Zum Glück waren in den 1970er Jahren, als sich so eine Entwicklung bereits abgezeichnet hatte, bereits Zuchtprogramme in Menschenobhut gestartet worden. Daher leben einige tausend Tiere in der Obhut von Menschen, aber kaum ein paar hundert in der Natur.
2007 wilderte man erstmalig sieben Tiere aus. Hier steuerte zum Beispiel der Bronx Zoo Expertise und Tiere bei. Das funktionierte auch, denn 2008 konnte man schon Schlüpflinge beobachten, die offensichtlich Nachkommen dieser Tiere waren. Sechs weitere China-Alligatoren wurden 2015 ausgewildert. In dem geschützten Raum in der Natur, in dem das passiert, funktioniert das auch alles sehr gut. Er ist frei von Bedrohungen für diese Tiere.
Erneut waren es also Zoologische Gärten, die der Art Hoffnung auf eine Wiederkehr gaben. Inzwischen halten auch zahlreiche Zoos diese besondere Art. Ohne die Haltung der Tiere in Menschenobhut hätte sie aber keine Chance auf eine Zukunft auf diesem Planeten. Haltung rettet Arten.
