Die Arten-Liste


Gelbschulteramazone

Amazona barbadensis: Gelbschulteramazone

Dass diese Amazonen-Art heute nicht mehr als so bedroht gilt, ist im Wesentlichen modernen Zoos zu verdanken und ganz besonders der Stiftung des Loro Parque auf Teneriffa. Sie ließ es sich fast eine halbe Million Dollar kosten, dass aus weniger als 1.800 Tieren, die am Ende der 1980er Jahre noch übrig waren, inzwischen mehr als 5.000 werden konnten.


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Rotschwanzamazone

Amazona brasiliensis: Rotschwanzamazone

Ohne die Haltung der Rotschwanzamazonen wären sie wohl verloren. Dank den Erfahrungen aus den Volieren konnte man erforschen wie ihre Bedürfnisse hinsichtlich von Nestern aussehen und so PVC-Modelle für den Einsatz zu ihrer Rettung in der Natur zu entwickeln.


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Amazona leucocephala: Kuba-Amazone

2005 gab es weniger als 10.000 dieser Papageien in der Natur. Zum Glück stehen sie aber, gemeinsam mit dem Kuba-Sittich, im Schwerpunkt der Betätigung der Loro Parque Stiftung auf der Insel Kuba. Inzwischen gibt es wieder wieder über 23.000 Kuba-Amazonen und die Art gilt nicht mal mehr als bedroht. Ob das ohne die Betätigung des Loro Parque möglich gewesen wäre, darf stark bezweifelt werden.


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Ambystoma taylori: Brackwasser-Querzahnmolch

Seit 2004 wird der Brackwasser-Querzahnmolch, der auch als Taylors Salamander bekannt ist, auf der Roten Liste gefährdeter Arten der IUCN als vom Aussterben bedroht eingestuft. Er kommt nur an einem kleinen Ort in der Laguna Alchichica vor. Die Qualität seines Lebensraums ließ massiv nach. Der Africam Safari Zoo im nahegelegenen Puebla machte sich Sorgen über den Zustand der Population dieses Salamander und und untersuchte sie von 2015 bist 2017.


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Anas laysanensis: Laysanente

Im ersten Jahrtausend begann das Verschwinden dieser besonderen Enten. Die Besiedelung der Hawaiianischen Inseln durch Polynesier brachte nicht nur Menschen, sondern auch neue Tiere auf die Inseln, die auf die Laysanenten begannen Jagd zu machen. Mitte des 19. Jahrhunderts war die Spezies nur noch auf der Insel Laysan – von den Einheimischen Kauō genannt – zu finden. Aber warum bedrohten die neuen Spezies die Enten so?


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Anatolichthys fontinalis: Burdur-See-Kärpfling

Diese Art kennt aktuell [Stand: 2026] noch nicht mal die Rote Liste der Weltnaturschutzunion (IUCN). Sie wurde erst im 20. Jahrhundert überhaupt wissenschaftlich beschrieben. Wie bedroht sie ist, weiß man gar nicht, aber zum Glück hat der Tiergarten Schönbrunn in Wien von der Typuslokalität, einer Quelle in der Nähe des Yarisli-Sees, Tiere erhalten, sodass er sie züchten kann.


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Anaxyrus boreas: Westliche Kröte

Die eigentlich insgesamt global nicht bedrohte Art, gliedert sich in zwei Unterarten: die Boreal-Kröte, die die Nominatform darstellt, und die Kalifornien-Kröte, die mit dem wissenschaftlichen Namen Anaxyrus boreas halophilus bezeichnet ist. Die nördlicher lebende Nominatform ist vom Chytridpilz massiv betroffen. Im Bundestatt Colorado gilt die Art als gefährdet. Also wurde ein Team gegründet, um das Überleben der Unterart zu sichern. Seit 2019 ist auch der Denver Zoo mit an Bord.


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Anaxyrus houstonensis: Houston-Kröte

1975 war diese besondere Kröte in ihrem namensgebenden Bereich komplett ausgestorben. Nur ein paar Kröten verblieben überhaupt in Texas. Der Houston Zoo zusammen mit dem Fort Worth Zoo und Dallas Zoo schafften es, die Wildbestände massiv zu vergrößern. Von 2014 bis 2021 stieg die Gesamtzahl der jährlich in die Natur gebrachten Eier von etwa 150.000 auf 1.000.000 an. Immer mehr schlossen sich dem erfolgreichen Projekt an. Insgesamt besteht die Reserve-Population aus etwa 1.000 erwachsenen Houston-Kröten. Inzwischen wurden über 6,3 Millionen Eier, Jungtiere und Kaulquappen in die Natur gebracht.


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Anodorhynchus leari: Lear-Ara

Internationale Schlagzeilen machte ein riesiger Erfolg des Projektes: ein in Menschenobhut geborenes Lear-Ara-Pärchen hatte in der Natur Nachwuchs. In zwei Projekten zum Schutz der Aras hat die Loro Parque Stiftung über eine halbe Millionen US-Dollar eingebracht und dieser Meilenstein für die Art ist eine Frucht dieser wichtigen Arbeit, die ohne die Haltung der Tiere unmöglich wäre.


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Anthochaera phrygia: Warzenhonigfresser

Der Taronga Zoo und Privathalter haben für Auswilderungen gesorgt. Das Projekt des Zoos hat das Ziel, dass sich die im Süden Australiens quasi ausradierte Art wieder auf dem Kontinent etablieren kann. Gemeinsam mit Partnern wird die Art gezüchtet und ausgewildert. Ohne diese Aktion würde sie wahrscheinlich für immer verschwinden.


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