
Internationale Schlagzeilen machte ein riesiger Erfolg des Projektes: ein in Menschenobhut geborenes Lear-Ara-Pärchen hatte in der Natur Nachwuchs. In zwei Projekten zum Schutz der Aras hat die Loro Parque Stiftung über eine halbe Millionen US-Dollar eingebracht und dieser Meilenstein für die Art ist eine Frucht dieser wichtigen Arbeit, die ohne die Haltung der Tiere unmöglich wäre. Es gibt keinen zweiten Ort auf der Erde, der dafür verantwortlich ist, dass sich die Lear-Aras in Menschenobhut und der Natur so gut vermehren.
Schon einige der schwer zu züchtenden Aras kamen von Teneriffa aus in ihren angestammten Lebensraum. Sie sind auf der Kanareninsel im erfolgreichen Erhaltungszuchtprojekt geboren worden und fliegen inzwischen wieder durch die südamerikanischen Lüfte. Ursprünglich hatte die Stiftung nur vier Tiere von der brasilianischen Regierung bekommen. Als sich allerdings zeigte, wie gut die Zucht vor Ort funktionierte, entwickelte sich ein Zuchtprogramm, an dem nun auch andere Zoologische Gärten mitwirken.
1999 hatten nur noch 22 Lear-Aras wild gelebt, dass es 2018 schon wieder 1.200 Papageien waren, verdankt man der Loro Parque Stiftung. Allerdings bringt sich diese nicht nur in der Erhaltungszucht, sondern auch in den Schutz des Lebensraumes intensiv einbrachte. Die Art gilt als vom Loro Parque gerettet. Auch weitere Zoos helfen mit. So wird eine Zukunft für die besonderen Papageien geschaffen. Nur dank Tierhaltung kann ihnen diese Zukunft geschenkt werden. So zeigt sich erneut: Haltung rettet Arten. Daher ist soll dieses Projekt auch als Beispiel für weitere Papageien-Arten dienen.
