Eine stark bedrohte Houston-Kröte (Anaxyrus houstonensis) | Foto: USFWS Endangered Species, Lizenz: CC BY 2.0

Anaxyrus houstonensis: Houston-Kröte

Eine stark bedrohte Houston-Kröte (Anaxyrus houstonensis) | Foto: USFWS Endangered Species, Lizenz: CC BY 2.0

1975 war diese besondere Kröte in ihrem namensgebenden Bereich komplett ausgestorben. Nur ein paar Kröten verblieben überhaupt in Texas. Der Houston Zoo zusammen mit dem Fort Worth Zoo und Dallas Zoo schafften es, die Wildbestände massiv zu vergrößern. Von 2014 bis 2021 stieg die Gesamtzahl der jährlich in die Natur gebrachten Eier von etwa 150.000 auf 1.000.000 an. Immer mehr schlossen sich dem erfolgreichen Projekt an. Insgesamt besteht die Reserve-Population aus etwa 1.000 erwachsenen Houston-Kröten. Schon bis 2020 wurden über 6,3 Millionen Eier, Jungtiere und Kaulquappen in die Natur gebracht.

Zudem haben neue Techniken das Programm massiv nach vorne gebracht. Dadurch kam es zu einer massiven Steigerung der Eierproduktion. Daher ist die Wildpopulation ist auf dem Weg der Erholung. Man sieht immer mehr erwachsene Kröten und zum ersten Mal seit 2006 sind große Chöre von Männchen zu hören. Im Jahr 2021 wurden die Rufe von über 450 Männchen an den Auswilderungsstellen gehört und 42 wilde Eierstränge gefunden. Das war ein riesiger Erfolg.

Ohne die Zoos, die solche wesentlichen Fortschritte durch ihre Haltung der Tiere in Menschenobhut entwickeln konnten, stünde es noch immer schlecht um diese Kröten-Art. Wer weiß, ob es sie überhaupt noch geben würde. Dass es also diese Kröte noch an und um ihrem namensgebenden Ort gibt, liegt wesentlich an den zoologischen Institutionen, die sich ihr annahmen. Zootierhaltung rettet auch diese Art.

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