Die Arten-Liste


Bos javanicus: Banteng

Diese besonderen Rinder sind nicht mir ihrer domestizierten Form, dem Balirind, zu verwechseln. Sie sind nämlich stark bedroht. Mit Hirschebern und Anoas sind sie Teil eines Projekts, das sich unterrepräsentierten asiatischen Huftieren annimmt. Bantengs gelten nach einem Verlust von 50% der Wildpopulation seit 2016 als gefährdet. 2015 wurden für die insgesamt sechs Arten Global Species […]


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Branta sandvicensis: Hawaiigans

Lokal wird die Art – in lautmalerischer Anlehnung an ihren Ruf – Nene genannt. Sie trägt auch im wissenschaftlichen Namen ihre Herkunft, denn früher kannte man Hawaii auch unter den Namen Sandwich-Inseln. Die Population war Mitte des 20. Jahrhunderts auf 30 Tiere zusammengeschrumpft. Dass es nun wieder fast 4.000 Tiere in der Natur gibt (Stand: 2022) ist modernen Zoologischen Gärten zu verdanken.


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Bubalus mindorensis: Tamarau

Nur auf der zu den Philippinen gehörenden Insel Mindoro leben überhaupt Tamaraus und da auch nur in zwei kleinen Schutzgebieten. Früher bewohnte das Rind die ganze Insel und auf einer Nachbarinsel ist die Art schon ausgestorben. Eine Herausforderung ist aber schon die Zählung und Überwachung der Populationen, allerdings sind Mensch-Tier-Konflikte in diesem Zusammenhang ein großes Problem.


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Bubalus quarles: Berg-Anoa

Das Berg-Anoa kennt man eigentlich nur noch aus dem Krefelder Zoo, wo das letzte Botschafter-Tier dieser Art – zumindest in der so genannten Westlichen Welt – lebt.


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Cacatua goffiniana: Goffinkakadu

Diese besondere Art kommt ursprünglich ausschließlich auf den indonesischen Tanimbar-Inseln vor. In den 1970er Jahren wurden sie durch Holzfäller aus Japan verwüstet. Dazu wurden viele dieser Papageien für den Heimtierhandel gefangen. Viele überlebten den Transport nicht. Verantwortliche Papageienhalter aber hatten sich dieser Art genommen und sie in Menschenobhut erfolgreich vermehren können. Das gibt der Art Hoffnung für eine Zukunft wieder in der Natur. 2004 gab es schon wieder 100.000 Exemplare, was sich bis 2019 vervierfachte.


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Canis rufus: Rotwolf

Die Wiege des Projektes zur Rettung der Rotwölfe liegt im Point Defiance Zoo & Aquarium. Der Zoo hatte in den 1970er Jahren 14 Überlebende aus der Wildbahn erhalten. 1980 wurde der Wolf als in der Natur ausgestorben beschrieben. Schon 1987 konnten aber die ersten Tiere zur Wiederauswilderung gebracht werden.


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Capra ibex: Alpensteinbock

Alle Steinböcke, die man heute in den Alpen sieht, stammen von Tieren ab, die aus Zoologischen Gärten in die Natur gebracht wurden. Ohne diese Auswilderungen durch Zoos wäre die Art ausgestorben. Sie war in Europa fast ausgerottet bis auf eine kleine Population in Grajischen Alpen. Zum Glück gab es noch Tiere in Menschenobhut. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurden die ersten Tiere ausgewildert.


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Caretta caretta: Unechte Karettschildkröte

So unecht ist diese Schildkröte gar nicht, wie ihr Name einem weiß machen will. Es könnte sie aber bald nicht mehr geben, denn die Meeresschildkröte ist stark bedroht. Bei der Unechten Karettschildkröte handelt es sich um eine der vielen Botschafter-Arten für die Meeresverschmutzung. Hinzu kommt, dass Menschen sie auch durch ihre Anwesenheit großen Risiken aussetzen: Bootsverkehr und Fischerei sind wesentliche Bedrohungsfaktoren.


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Centrocercus urophasianus: Beifußhuhn

Die Populationen des Großen Salbeihuhns, wie die Art auch genannt wird, war in den vergangenen Jahrzehnten um 98 % zurückgegangen. Auch das Geschlechterverhältnis wurde immer ungünstiger. Wenn man nichts täte, so war die Befürchtung, könnte die Art in 10 Jahren aussterben. So entstand vor eigen Jahren im Calgary Zoo eine Keimzelle zur Rettung der Art, der sich weitere Organisationen anschlossen. Alle vereint in einem Ziel: dieses Huhn vor dem Aussterben zu bewahren.


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Chelodina mccordi: McCords Schlangenhalsschildkröte

William Patrick McCord hat selbst viele Spezies entdeckt und so wurde die erst 1994 beschriebene Schildkröten-Art nach ihm benannt. Dass Haltung Arten rettet, weiß der Schildkröten-Experte. Er hat selbst die größte Sammlung von lebenden Schildkröten im US-Bundesstaat New York. Das eine der größten in den Vereinigten Staaten. Die nach ihm benannte Spezies zählt zu den 25 weltweit am stärksten vom Aussterben bedrohten Süßwasser-Schildkröten. Artenschutz tut also Not. Zum Glück ist dieser dank Zoos auch möglich.


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