Der Rotwolf - ein weiteres Erfolgsprojekt von Zoos. | Foto: Curtis Carley (U.S. Fish & Wildlife Service), Lizenz: public domain

Canis rufus: Rotwolf

Rotwolf im Point Defiance Zoo & Aquarium | Foto: U.S. Fish and Wildlife Service Southeast Region, Lizenz: CC BY 2.0

Die Wiege des Projektes zur Rettung der Rotwölfe liegt im Point Defiance Zoo & Aquarium. Der Zoo hatte in den 1970er Jahren 14 Überlebende aus der Wildbahn erhalten. 1980 wurde der Wolf als in der Natur ausgestorben beschrieben. Schon 1987 konnten aber die ersten Tiere zur Wiederauswilderung gebracht werden. Aus insgesamt 63 ab dann in die Natur gebrachten Rotwölfe konnte bist 2012 eine Population von über 100 Tieren anwachsen. Leider konnten die Schutzvorschriften nicht so gut durchgesetzt werden wie erhofft. 2021 zählte man nur noch acht Tiere.

Das sind Rückschläge, die zu jedem Natur- und Artenschutzprojekt gehören. Es ist wichtig daraus zu lernen. Ebenfalls ist hierbei wesentlich, dass man weiß, dass das Prinzip funktioniert. Darauf kann man aufbauen. Gerade Wölfe haben ein schwieriges Image. Eine Wiederansiedlung stellt Artenschützer deshalb vor große Herausforderungen. Daher ist es von großer Wichtigkeit einen Weg mit der örtlichen Bevölkerung zu finden.

Eines steht aber sehr klar fest: Ohne Zoologische Gärten, die an diesem Programm teilnehmen, hätte man diese wunderschönen Wölfe bereits vor vielen Jahrzehnten verloren. Die gute Chance, die man nun auf Wiederansiedlung hat, würde heute gar nicht mehr bestehen. Die Pionierarbeit durch Zoos und Aquarien hat diese Art gerettet. Inzwischen beteiligen sich zum Glück viele am Schutz dieser besonderen Tiere.

Rotwölfe vor Infotafeln im Defiance Zoo & Aquarium | Foto: Greg Goebel, Lizenz: CC BY-SA 2.0
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