Gilt als die seltenste Gans der Welt: die Hawaiigans | Foto: Bettina Arrigoni, Lizenz: CC BY 2.0 DEED

Branta sandvicensis: Hawaiigans

Gilt als die seltenste Gans der Welt: die Hawaiigans | Foto: Bettina Arrigoni, Lizenz: CC BY 2.0 DEED

Lokal wird die Art – in lautmalerischer Anlehnung an ihren Ruf – Nene genannt. Sie trägt auch im wissenschaftlichen Namen ihre Herkunft, denn früher kannte man Hawaii auch unter den Namen Sandwich-Inseln. Die Population war Mitte des 20. Jahrhunderts auf 30 Tiere zusammengeschrumpft. Dass es nun wieder fast 4.000 Tiere in der Natur gibt [Stand: 2022] ist modernen Zoologischen Gärten zu verdanken. Ohne Zoos wäre die Art wohl ausgestorben. Nach wie vor gilt sie als seltenste Gänse-Art der Welt. Die Arbeit ist also auch noch nicht beendet.

Nach wie vor steigen auch immer mehr Zoologische Gärten in die so wichtige Haltung der Tiere ein, wie zum Beispiel der Woodland Park Zoo im Jahr 2023. Das ist wichtig, denn auch heute noch sind die Nene in ihrem natürlichen Lebensraum Bedrohungen ausgesetzt. Menschen, die sie füttern, gewöhnen sie an sich und Autos. Das Problem ist, dass die Gänse deshalb die Nähe zu Menschen und Autos suchen, was wiederum Kollisionen mit schnell fahrenden Autos begünstigt.

Die Stiftung vom Honolulu Zoo erklärt zudem: „Vom Menschen verursachte Veränderungen im Ökosystem werden wahrscheinlich immer ein gewisses Maß an Management der Hawaiigänse erfordern, um schwere Störungen des Ökosystems zu ‚kompensieren‘„. Somit sorgten Zoologische Gärten nicht nur für die unmittelbare Rettung der Art vor dem Aussterben, sondern sind auch der Schlüssel zu ihrem zukünftigen Überleben. Dafür kann niemand anders so sorgen wie Zoos es können.

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