McCords Schlangenhalsschildkröte im Zoo von Lissabon | Foto: Salix / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Chelodina mccordi: McCords Schlangenhalsschildkröte

McCords Schlangenhalsschildkröte im Zoo von Lissabon | Foto: Salix / Wikimedia Commons, Lizenz: CC BY-SA 3.0

William Patrick McCord hat selbst viele Spezies entdeckt und so wurde die erst 1994 beschriebene Schildkröten-Art nach ihm benannt. Dass Haltung Arten rettet, weiß der Schildkröten-Experte. Er hat selbst die größte Sammlung von lebenden Schildkröten im US-Bundesstaat New York. Das eine der größten in den Vereinigten Staaten. Die nach ihm benannte Spezies zählt zu den 25 weltweit am stärksten vom Aussterben bedrohten Süßwasser-Schildkröten. Artenschutz tut also Not. Zum Glück ist dieser dank Zoos auch möglich.

Das EEP führt der schwedische Tierpark Nordens Ark. 2016 startete ein großangelegtes Projekt zur Rettung der Art. Nach dessen Planung sollen bis 2026 insgesamt 500 Tiere aus Zoos und Aquarien sowie einer Zuchtstation auf der Insel Roti ausgewildert werden. Die Zucht läuft international gut. So konnte zoos.media zum Beispiel über Nachwuchs im Taipei Zoo und in der ZOOM Erlebniswelt Gelsenkirchen berichten. Erfolge gab es aber natürlich auch andernorts. So sichern immer mehr McCords Schlangenhalsschildkröten das Überleben der Art. Das ist von großem Wert.

Daher ist auch für diese Schildkröten-Art die Haltung und Zucht in Menschenobhut essentiell. Zoologische Institutionen arbeiten hier sowohl bei sich selbst also auch im natürlichen Lebensraum. Ohne solcherlei Institutionen wäre die Rettung der McCords Schlangenhalsschildkröten mehr als fraglich. Würde man also moderne Zoos und Aquarien einfach schließen, wären diese besondere Schildkröten zum Aussterben verdammt. Das Überleben der Schildkröten hängt auch am Überleben von Zoologischen Gärten. Das ist offensichtlich. Zum Glück für diese Schildkröten gibt es Zoos.

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