
Die Populationen des Großen Salbeihuhns, wie die Art auch genannt wird, war in den vergangenen Jahrzehnten um 98 % zurückgegangen. Auch das Geschlechterverhältnis wurde immer ungünstiger. Wenn man nichts täte, so war die Befürchtung, könnte die Art in 10 Jahren aussterben. So entstand vor eigen Jahren im Calgary Zoo eine Keimzelle zur Rettung der Art. Weitere Organisationen schlossen sich an. Alle sind vereint in einem Ziel: dieses Huhn vor dem Aussterben zu bewahren.
Bei der Rettung der Art verfolgt man einen One Plan Approach. Man vereint also Maßnahmen im natürlichen Lebensraum und außerhalb dessen. So wird zum Beispiel vom Zoo ausgehend, eine Ex-Situ-Population aufgebaut, um die Art abzusichern. 2022 konnte die Art zum ersten Mal in Menschenobhut nachgezüchtet werden. Das war ein wichtiger Erfolg und hoffentlich der Startschuss für den Aufbau eines großen Zuchtprogramms.
Gäbe es moderne Zoos nicht, wäre das Beifußhuh dem Untergang geweiht. Nur mit Institutionen wie dem Calgary Zoo lassen sich solche Projekte überhaupt umsetzen. Zudem haben sie die Chance eine Spezies bekannt zu machen. Das Beifußhuhn ist nämlich trotz seiner Bedrohung nicht in aller Munde. Zoologische Gärten aber können hier eine Faszination wecken, aus der dann Motivation für den Schutz der Art erwächst.
