Goffinkakadu im Zoo von Pont-Scorf | Foto: Donar Reiskoffer, Lizenz: CC BY 3.0

Cacatua goffiniana: Goffinkakadu

Goffinkakadu im Zoo von Pont-Scorf | Foto: Donar Reiskoffer, Lizenz: CC BY 3.0

Diese besondere Art kommt ursprünglich ausschließlich auf den indonesischen Tanimbar-Inseln vor. In den 1970er Jahren wurden sie durch Holzfäller aus Japan verwüstet. Dazu wurden viele dieser Papageien für den Heimtierhandel gefangen. Viele überlebten den Transport nicht. Verantwortliche Papageienhalter aber hatten sich dieser Art genommen. Sie konnten sie in Menschenobhut erfolgreich vermehren. Das gibt der Art Hoffnung für eine Zukunft wieder in der Natur. 2004 gab es schon wieder 100.000 Exemplare, was sich bis 2019 vervierfachte.

Der Schutzplan für diese Art auf den Inseln wird von der Loro Parque Stiftung finanziert. Zudem werden die Kakadus sehr erfolgreich auf der Zuchtstation gezüchtet. Vor Ort haben sie ein sehr kleines Verbreitungsgebiet. Zum Glück ist  ihre Population ist jedoch nicht stark fragmentiert. So hat sich eine Population halten können. Allerdings führen die Verschlechterung des Lebensraums, der Fang und die anhaltende Verfolgung wahrscheinlich zu einem moderaten Rückgang der Population. Daher gilt sie immer noch als NT-Art und steht vor der Gefährdung.

Damit es nicht so weit kommt, arbeiten Zoologische Gärten und engagierte Privathalter auf der ganzen Welt. Zucht ist der Schlüssel dazu, dass diese Tiere nicht aussterben. Hinzukommend ist aber natürlich auch die wichtige Arbeit im natürlichen Lebensraum wichtig. Beide wären aktuell ohne Zoos überhaupt nicht möglich. Das zeigt auch wie anhängig diese Art im Moment von der Existenz von Zoologischen Gärten ist.

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