Gelbschulteramazone (Amazona barbadensis) im Parque Nacional Laguna de la Restinga (Venezuela) | Foto: Jose Sutherland, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Gelbschulteramazone

Amazona barbadensis: Gelbschulteramazone

Gelbschulteramazone (Amazona barbadensis) im Parque Nacional Laguna de la Restinga (Venezuela) | Foto: Jose Sutherland, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Dass diese Amazonen-Art heute nicht mehr als so bedroht gilt, ist im Wesentlichen modernen Zoos zu verdanken und ganz besonders der Stiftung des Loro Parque auf Teneriffa. Sie ließ es sich fast eine halbe Million Dollar kosten, dass aus weniger als 1.800 Tieren, die am Ende der 1980er Jahre noch übrig waren, inzwischen mehr als 5.000 werden konnten. Seit 2004 unterstützt man seitens des Loro Parque diese besondere Art.

Das große Problem der Amazonen war und ist auch leider noch immer der illegale Wildtierhandel. Rund 95% der Nester der Art wurden geplündert. Um das zu verhindern gab es – neben dem teuren und aufwendigen Schutz der Nester – auch Umweltbildungsaktivitäten. Dazu wurde zum Beispiel ein Buch veröffentlicht, das Lehrer einen Leitfaden gab, um den Schutz der besonderen Vögel zu unterrichten.

Dies alles wurde begleitet durch Aufforstungskampagnen, die neben den Amazonen auch vielen anderen Arten zugute kamen und ihren Schutz natürlich vorantrieben. Bisher konzentriert man sich mit den Schutzmaßnahmen sehr auf die eine Insel, aber auch auf La Blanquilla und Bonaire gibt es noch vereinzelte Populationen. Die Erfolge auf der Insel Margartia aber liefern eine wichtige Blaupause für weitere Unterstützung der Art.

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