
2005 gab es weniger als 10.000 dieser Papageien in der Natur. Zum Glück stehen sie aber, gemeinsam mit dem Kuba-Sittich, im Schwerpunkt der Betätigung der Loro Parque Stiftung auf der Insel Kuba. Inzwischen gibt es wieder wieder über 23.000 Kuba-Amazonen und die Art gilt nicht mal mehr als bedroht. Ob das ohne die Betätigung des Loro Parque möglich gewesen wäre, darf stark bezweifelt werden.
Der Fall der Sowjetunion hat sehr viel mit der Bedrohung dieser Art zu tun. Russische Soldaten brachten nämlich viele Tiere dieser Art als Haustiere mit. Das Problem an der Haltung einer der wertvollsten Amazonen der Welt, ist, dass sie schwer zu züchten sind. Die Hähne werden nämlich aggressiv gegenüber Nachwuchs und Partnerinnen. Daher griff man immer wieder auf Wildfänge zurück und dies leider in einer nicht-nachhaltigen Form.
Darüber hinaus wurde parallel der natürliche Lebensraum der Tiere für sie immer lebensfeindlicher. Daher war es notwendig, dass wichtige Projekte zum Erhalt der Art umgesetzt wurden, die durch die Unterstützung der Loro Parque Fundación möglich wurden.
