Rotschwanzamazone in der Zuchtstation der Loro Parque Fundación | Foto: zoos.media
Rotschwanzamazone

Amazona brasiliensis: Rotschwanzamazone

Rotschwanzamazone in der Zuchtstation der Loro Parque Fundación | Foto: zoos.media

Ohne die Haltung der Rotschwanzamazonen wären sie wohl verloren. Dank den Erfahrungen aus den Volieren konnte man erforschen wie ihre Bedürfnisse hinsichtlich von Nestern aussehen und so PVC-Modelle für den Einsatz zu ihrer Rettung in der Natur zu entwickeln. Diese waren mit der wichtigste Baustein, dass aus wenigen tausend wieder viele tausend Rotschwanzamazonen in der Natur werden konnten.

Hinzukommend arbeitete man aber auch in der Natur. Die wenigen verbliebenen Nisthöhlen wurden gesucht und registriert. Davon konnten dann auch einige überwacht werden, denn wieder war die sammelmotivierte Nachstellung der Tiere auch bei diesen Amazonen ein Problem. Hinzukommend wurde eine wichtige Reservepopulation in Menschenobhut aufgebaut.

Die Umsetzung der In-Situ-Projekte kostete die federführend agierenden Loro Parque Stiftung allein über eine halbe Million Dollar. Aber es hat sich gelohnt: inzwischen gilt die Art nicht mehr als so stark bedroht. Das ist ein sehr großer Erfolg. Erneut rettete Haltung eine Art.

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