
Schwäne kennt man von vielen menschennahen Gewässern. Trompeterschwäne gelten zwar noch nicht als gesichert, aber das Engagement von Zoologischen Gärten hat dazu geführt, dass der Trend in diese Richtung geht. Über 17.000 Vögel kann man nun in der Natur wieder beobachten. Die Basis für diesen Erfolg waren Zucht und Auswilderungsprogramme zoologischer Institutionen.
Ursprünglich waren Trompeterschwäne in Nordamerika weit verbreitet. Sie sind für das Leben dort auch hervorragend angepasst: dichtes Gefieder und Talgdrüsen ermöglichen ihnen selbst niedrige Temperaturen gut zu überstehen. Bejagung war allerdings das Problem, weshalb die Tiere immer mehr verschwanden. 1935 ging man davon aus, dass nur noch 69 Tiere übrig waren. Inzwischen gelangen aber die Wiederansiedlungen und die Art hat wieder Hoffnung.
Die Art gilt als die nordamerikanische Version des in Eurasien verbreiteten Singschwans. Dank Zoos gibt es heute also diese Art Schwäne noch. Das ist ein riesiger Beitrag für die Biodiversität.
