Großer Tümmler im Delfinarium von Planète Sauvage | Foto: MaxTab, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Frankreich: „Delfine brauchen kein Wortgefecht“

Erschienen auf dem Instagram-Account „fawnafocus“ am 02.08.2026.

ZooParc de Beauval wollte ein Delfinarium bauen, um Delfine aufzunehmen, die von der Schließung besonders von Planète Sauvage betroffen sind. Die Delfinarien-Gegner stellten sich dagegen.

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Kommentar: Zu dem Projekt gab es anfänglich Unklarheiten – besonders wegen der Zucht. Das wurde inzwischen ausgeräumt: Der Zoo will keinen generellen Zuchtstopp durchsetzen. Allerdings wäre kurz- und mittelfristig keine Zucht geplant. Gleichzeitig stellte man Tierschutz-Organisationen – wer auch immer damit gemeint sein mochte – in Aussicht über ein wissenschaftliche Komitee, Einfluss auszuüben. Solcher Einfluss, je nach dem, welche Organisationen gemeint ist, könnte das Wohl der Tiere gefährden.

Lange kämpfte der ZooParc de Beauval um mehr Unterstützung – auch finanzielle vom Staat. Organisationen aus dem Kreis und Umfeld der Tierrechtsindustrie haben durch Lobbyarbeit großen Einfluss in der französischen Politik. Diese hatte schon die Delfine in Marineland Antibes gefährdet und für lange Wartezeiten gesorgt bis zu den tatsächlichen Lösungen zugestimmt wurde. Ob es sinnvoll ist, eine Delfinhaltung von so einem Staat abhängig zu machen, war fraglich. Inzwischen wir das Projekt nicht weiterverfolgt.

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