Erschienen auf der Facebook-Seite vom Zoo Zürich am 09.03.2026.
Auch bei den Blutbrustpavianen, den Dscheladas, gibt es eine ähnliche Situation wie bei anderen Arten. Der Zoo Zürich geht mit dieser Problematik ebenfalls transparent und offen um.
Anmerkung: Daran sieht man, die Problematik betrifft nicht nur die Guinea-Paviane im Tiergarten Nürnberg, sondern auch andere Primaten. Tötung ist dabei immer die letzte Option, die in Betracht gezogen wird. Sie erfolgt nur, dann, wenn ein Tier für den Fortbestand der Art nicht mehr eingesetzt werden kann und keine Abgabe in eine geeignete Haltung organisiert werden kann.
Die Tötung erfolgt dann angst- und schmerzfrei gemäß der Schweizerischen Tierschutzverordnung. Die Tierköper werden dann entweder im Rahmen von Forschung oder Fütterung genutzt. Der Zoo Zürich führt auch die getöteten Tiere jeweils transparent auf und differenziert zwischen dem Tod aus medizinischen Grünen und Arten- beziehungsweise Populationsmanagement. So kann jeder alles immer nachvollziehen.
