Junge Dornrand-Weichschildkröten im Vallée des Tortues | Foto: Bernard Dupont, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Apalone spinifera: Dornrand-Weichschildkröte

Junge Dornrand-Weichschildkröten im Vallée des Tortues | Foto: Bernard Dupont, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Viele assoziieren Schildkröten immer mit einer gewissen Härte. Das liegt daran, dass Weichschildkröten nicht so bekannt sind. Trotzdem kennen sich natürlich die Zoo-Experten mit diesen besonderen Schildkröten aus. Zu denen gehören auch die Dornrand-Weichschildkröten. Sie sind zwar global nicht bedroht, gelten aber in Kanada als gefährdet. Auch die Schwarze Dornrand-Weichschildkröte, eine mexikanische Unterart mit dem wissenschaftlichen Namen Apalone spinifera atra, hat den höchsten Bedrohungsstatus inne. Hier sind Zoologische Gärten gefragt.

Der Zoo de Granby konnte schon über 2.000 Dornrand-Weichschildkröten auswildern. Weitere Auswilderungen sind schon geplant. Warum sind die wichtig? Der Schlupferfolg in der Natur beträgt nur 28%. In Menschenobhut lässt sich eine Erfolgsrate von 83% erzielen. Daher ist die Haltung ein wesentlicher Schlüssel dazu, dass sich die Wildbestände schnell wieder erholen können. Ob sich die Art ohne Unterstützung von Zoos und Aquarien erholen könnte, ist daher fraglich.

Die Erfolge in Kanada sind aber nicht nur für die dortige Population wichtig. Man kann die erzielten Erfolge sowohl auf die stark bedrohte Unterart als auch auf andere Weichschildkröten gegebenenfalls übertragen und daraus lernen. Hierbei hilft die internationale Vernetzung von Zoologischen Gärten weltweit. Dadurch können sich Experten gut verbinden und auf die Rettung der Art hinarbeiten. Nur so wird man ein Zukunft für sie schaffen können.

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