
Diese besonderen Frösche sind ein National-Symbol von Panama. Ihr Überleben wurde durch einen invasiven Pilz bedroht. Zoologische Institutionen konnten die Art retten, indem sie die Überlebenden züchteten und nun ein Wiedereinführungsprogramm entwickeln. Ein Überleben dieser Froschart wäre ohne Zoos und Aquarien nicht möglich gewesen.
Der San Diego Zoo begann mit seiner Arbeit im Jahr 2003, als er die ersten Frösch bekam. Über 500 Frösche konnten dort gezüchtet werden. Dazu gab es finanzielle Unterstützung für Panama, um dem Pilz Herr zu werden. Eine Auswilderung wäre nämlich erst dann möglich, wenn der Pilz besiegt ist. Daher hängt aktuell die Existenz dieser Art an den teilnehmenden Zoos und Aquarien. Der Houston Zoo hat zudem für die Gründung des El Valle Amphibian Conservation Center (EVACC) gesorgt. Dort wurde sogar ein Hotel für über 300 Frösche eingerichtet.
Der Pilz, der die Erkrankung Chytridiomykose auslöst, bedroht natürlich auch noch andere Amphibien. Entsprechend ist der Panama-Stummelfußfrosch eine Art von deren Schutz viele andere Arten auch profitieren werden. Das zeigt sehr deutlich: Arten kann man nicht isoliert schützen, sondern man schützt mit ihnen noch viele weitere.
