
1929 wurde die Art zuerst in Le parc zoologique de Clères in Frankreich importiert. 1935 kamen weitere Tiere. Die Erhaltungszucht funktionierte und Tiere wurden an mindestens einen anderen Zoo sowie Privathalter weitergegeben. Als dann der Zweite Weltkrieg ausbrach, kamen die Bemühung aber zum Erliegen. In den 1940er und 1950er Jahren begann die Zahl dieser Enten dramatisch zu sinken. Das lag an in den Lebensraum der Tiere eingebrachten Fischen. Die kommerzielle Nutzung des Sees tat ihr Übrigens und die Art verschwand wohl im Laufe der 1960er Jahre fast komplett.
Man suchte intensiv nach den Tieren in den 1990er bis in den Beginn der 2000er Jahre hinein. Dabei brachte man es auf eine Sichtung 1991 von einem Tier, das ein Jahr später starb. Man dachte, die Art seit damit verschwunden, bis es 2006 zu ihrer Wiederentdeckung kam. Die erfolgte allerdings an einem Ort, der für die Enten eher lebensfeindlich war. Als 2008 nur noch 25 Tiere in der Natur zu finden waren, startete man ein Jahr später erneut einen Versuch, die Art zu retten. Also wurden Eier gesammelt.
2011 gab es dann erstmal Nachwuchs in Menschenobhut. 2013 konnte man die Population in Menschenobhut vervierfachen. Als es 2017 90 Tiere gab, begann man Vorbereitungen für die Auswilderung. Zuerst wurden ein Jahr später 21 Enten am Lake Sofia in Zusammenarbeit mit den Anwohnern ausgewildert. Inzwischen wurde im Projekt, das der mit dem Jersey Zoo verbundene Durell Wildlife Conservation Trust federführend unterstützt, über 50 Tiere ausgewildert. Ohne Erhaltungszucht in Zoologischen Gärten wäre diese Art vermutlich schon ausgestorben.
