Euroscheine und -münzen | Foto: Christoph Scholz, Lizenz: CC BY-SA 2.0

Vier Pfoten: Finanzbericht offenbart bemerkenswerte Details

Exklusiv für zoos.media – 10.10.2026. Von: Philipp J. Kroiß

Mit einer fragwürdigen Aktion gegen Circus Krone in Hamburg kam die NGO Vier Pfoten in die Schlagzeilen. Wenig beachtet dabei blieb, wofür und wie die Organisation ihr Geld ausgibt.

Sonnenuntergang über dem Hamburger Hafen | Foto: Kristian Goretzki, Lizenz: CC BY 3.0

Vier Pfoten: Finanzbericht offenbart bemerkenswerte Details

„Zwei Männer und eine Frau der Organisation ‚Vier Pfoten'“ kletterten, laut NDR, am 17.09.2026 „mit professionellem Klettergeschirr auf das Zelt des Circus Krone“. Ende September teilte Circus Krone mit, dies sei „weiterhin Gegenstand behördlicher Ermittlungen“. Zuvor hatte sich Tierlehrer Martin Lacey mit deutlichen Worten zu dem Vorfall geäußert. Letztendlich waren die Sympathien danach vielmehr auf der Seite vom Circus als von der nicht nur wegen dieser Aktion fragwürdigen Organisation.

Aktuelle Zahlen zu den Finanzen vom Jahr 2025 findet man bei Vier Pfoten Deutschland bisher nicht. Der jüngste Jahresbericht stammt aus dem Jahr 2024. Auch der offenbart allerdings bereits Einiges.

Hohe Marketingquote

Euroscheine | Foto: Berthgmn, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Richtig interessant wird der Jahresbericht erst recht spät – nämlich dann, wenn es um den eigentlichen Finanzbericht geht. Den bekommt man erst gegen Ende zu lesen. Laut der Ertrags- und Aufwendungsrechnung sowie dem Kreis-Diagramm (Seite 126 & 127, Seite 64 im PDF) fließen 34,82 % aller Gesamtaufwendungen in die Spendenwerbung. Dabei geht es um über 19 Millionen Euro.

Der vom Deutschen Zentralinstitut für soziale Fragen (DZI) als „maximal vertretbar erachtete Anteil“ von 35% wird dabei nur knapp unterboten. Das DZI klassifiziert allerdings 10% bis unter 20% als „angemessen“. Da liegt Vier Pfoten deutlich drüber. Von jedem gespendeten Euro fließen mehr als 34 Cent direkt in das Einwerben neuer Spenden oder Aufrechterhalten des Fundraisings.

Damit geht rund ein Drittel jeder Spende quasi in die Selbstvermarktung der NGO. Spender bezahlen mit diesem doch nicht geringen Anteil erst mal, dass es neue Spender gibt. Tieren bringt das erstmal nichts, Profiteur hiervon ist in erster Linie Vier Pfoten selbst. Das ist aber nicht der einzige Punkt von dem die Organisation selbst profitiert.

Sonstigen betrieblichen Aufwendungen & Personalaufwand

Im betrachteten Jahr belief sich der Personalaufwand auf insgesamt 9.111.026,27 € – aufgeteilt in Löhne und Gehälter von 7.408.283,33 € sowie soziale Abgaben und Aufwendungen von 1.688.916,89 €. Nachzulesen ist das auf Seite 125 (Seite 63 im PDF). Bei Gesamtaufwendungen von rund 55,1 Millionen Euro (Seite 126, Seite 64 im PDF) entspricht dies einer Personalaufwandsquote von rund 16,5 %. Das wirkt erst mal nicht viel. Spannend wird es aber, wenn man sich fragt, wie die Quote zustande kommt.

In der Gewinn- und Verlustrechnung auf Seite 125 (Seite 63 im PDF) belaufen sich die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen auf gewaltige 47.077.997,51 €. Was hat jetzt das eine mit dem anderen zu tun? Der Löwen-Anteil dieser sonstigen betrieblichen Aufwendungen entfällt, laut der Mehr-Sparten-Rechnung auf den Seiten 132 und 133 (Seite 67 im PDF) auf die Spendenwerbung. Für die gesamte Spendenwerbung von Vier Pfoten werden knapp 19,18 Millionen Euro ausgegeben. Davon sind aber „nur“ rund 2,15 Millionen Euro „echter“ Personalaufwand. Der Löwen-Anteil, über 17 Millionen Euro, läuft über die „Sonstigen betrieblichen Aufwendungen“.

Im Handelsrecht und bei Non-Profit-Organisationen laufen unter „Sonstige betriebliche Aufwendungen“ typischerweise eben keine internen Gehälter, sondern Kosten und Dienstleistungen. Im Fundraising gehören typischerweise dazu: Kosten für Direktmarketing-Aktionen, Schaltung von Werbeanzeigen und Beauftragung von externen Agenturen. Dass hinter dem genannten Löwen-Anteil externe Dienstleister, Lettershops und Werbeagenturen stecken, kann man durchaus als logische buchhalterische Konsequenz daraus ansehen, dass diese enormen Summen eben nicht auf internen Gehaltslisten auftauchen, sondern als externe Sach- und Dienstleistungsausgaben verbucht werden. Welche Firmen das dann sind? Das lässt sich aus dem Jahresbericht nicht wirklich herauslesen. Sonderlich transparent ist das nicht.

Millionen nach Österreich

Wiener Schnitzel | Foto: JIP, Lizenz: CC BY-SA 4.0

Von den Gesamteinnahmen werden 18.583.476 € direkt an Vier Pfoten International mit Sitz in Wien weitergeleitet. Das erfährt man auf Seite 124 (Seite 63 im PDF) im Dokument. Damit geht ein ein großer Teil der Mittel an eine Art Geschäftsstelle im Ausland. Damit ist das Geld dann auch schon mal weg.

Was dann mit dem Geld im Ausland passiert, wird nicht bis ins letzte Detail aufgeschlüsselt. Man gliedert es nur nach Projekt- & Kampagnen-Feldern. Man erfährt dann aber nicht wirklich was darauf bezogen über konkrete Gehälter, Verwaltungs- oder Werbekosten.

Während aber so viel in Richtung Österreich fließt, gehen an andere deutsche beziehungsweise externe Organisationen und Gnadenhöfe insgesamt nur 1.972.058 €. Hiervon allerdings geht wiederum 1.810.000 € an die Tierart gGmbH. Das ist nachvollziehbar auf Seite 124 (Seite 63 im PDF). Laut Transparenzbericht von Vier Pfoten Deutschland ist die Organisation zu „90 Prozent Gesellschafter der Tierart gGmbH“. Unabhängige und lokale Tierschutzhöfe beziehungsweise Gnadenhöfe erhalten im Verhältnis lediglich Kleinstbeträge.

Bemerkenswerter Verzicht

Auf Seite 131 (Seite 66 im PDF) kann man lesen: „Die jeweiligen Projekt- und Rechnungsunterlagen, die bei VIER PFOTEN International oder anderen VIER PFOTEN Organisationen im Ausland aufbewahrt werden, können von VIER PFOTEN Deutschland nach vorheriger Absprache jederzeit eingesehen und auf eigene Kosten von einem Wirtschaftsprüfer geprüft werden. Von dieser Möglichkeit wurde aufgrund der Personenidentität des Vorstands von VIER PFOTEN Deutschland und VIER PFOTEN International und der daraus resultierenden Kenntnis über die internationalen Projekte 2024 kein Gebrauch gemacht.“

Das ist rechtlich nicht unzulässig. Man kann aber letztendlich herauslesen: Die Kontrolle über den Verwendungsnachweis der Millionenüberweisungen ins Ausland liegt wohl in den Händen derselben Personen, die die Mittel auf der anderen Seite empfangen und verwalten. Man begründet das Fehlen einer externen Prüfung im Berichtsjahr also ausgerechnet damit, dass man sich, dank der Personalunion, ja ohnehin selbst vertraut.

Später beteuert man, man strebe an, „ausgewählte Projekte zukünftig zusätzlich von unabhängiger Seite prüfen zu lassen“. Dass man für die Zukunft eine unabhängige Prüfung in Aussicht stellt, kann man als indirekte Einräumung dessen interpretieren, dass eine solche externe Kontrolle bislang anscheinend fehlt, obwohl es um zweistellige Millionenbeträge geht.

Vorstand international & in Deutschland

Laut der Elektronische Verlautbarungs- und Informationsplattform des Bundes in Österreich, besteht der Vorstand von Vier Pfoten International aus Josef Pfabigan, Luciana D’Abramo und Alexandra Mandoki. Im Transparenzbericht von Vier Pfoten Deutschland liest man, die Mitglieder des Vorstands in Deutschland würden „durch VIER PFOTEN International – gemeinnützige Privatstiftung für die Dauer von drei Jahren bestellt“. Die bestellten Personen heißen: Josef Pfabigan, Luciana D’Abramo und Alexandra Mandoki.

Das an sich ist legal. Normalerweise könnte man aber davon ausgehen, dass eine deutsche Stiftung die Verwendung von Geldern, die sie an eine internationale Zentrale überweist, kritisch kontrollieren will. Sich selbst so kritisch zu kontrollieren, wie andere es könnten, dürfte generell schwerfallen. Deshalb wird dann üblicherweise ein externer Stiftungsrat oder ein Kuratorium eingesetzt. Das aber passiert bei Vier Pfoten ausdrücklich nicht.

Kein Kuratorium

Gorillanachwuchs im Zoo Duisburg | Foto: zoos media, Lizenz: Erlaubnis des Fotografen

Nachlesen kann man das auf Seite 155 (Seite 78 vom PDF) vom Jahresbericht von Vier Pfoten Deutschland: Man habe „auf die Bestellung eines Kuratoriums verzichtet“, um „die interne Verwaltung schlank zu halten“. Zudem führt man „Kontrollmechanismen“ als Grund an. Gemeint sind damit kontextuell wohl die staatliche Stiftungsaufsicht, das Finanzamt und den externen Wirtschaftsprüfer. Das Problem: Keine dieser drei externen Stellen ersetzt letztendlich ein interne Kontrollinstanz, wie ein Kuratorium, das dem Vorstand auf die Finger schaut, das Budget genehmigt oder die Auslandsaktivitäten kritisch hinterfragt.

Die Behauptung, durch den Verzicht auf ein Kuratorium würden Verwaltungskosten gespart, damit mehr Geld in den Tierschutz fließt, relativiert sich anhand der Verwaltungszahlen massiv. Die Stiftung gibt für Geschäftsführung und Verwaltung ohnehin über 2,26 Millionen Euro im Jahr aus. Das kann man auf Seite 122 (Seite 62 vom PDF) des Jahresberichts nachlesen. Ein ehrenamtlich oder mit Aufwandsentschädigungen besetztes Kuratorium, das aus 3 bis 5 Personen besteht, würde den Verwaltungshaushalt vermutlich im Promillebereich belasten.

Damit können die Argumente gegen die Bestellung eines Kuratoriums wohl vermutlich am Ende nicht jeden überzeugen. Genau für solche Fälle von internationalen Strukturen ist ein unabhängiges Aufsichtsorgan eigentlich das wichtigste Instrument, um Interessenskonflikte auszuschließen. Die Argumentation ist formal clever gewählt, weil sie rechtliche Gegebenheiten, wie Stiftungsaufsicht und Wirtschaftsprüfer, aufführt, die ohnehin gesetzlich vorgeschrieben sind. Inhaltlich läuft sie jedoch darauf hinaus, interne Gewaltenteilung und kritische Aufsicht über die eigenen Auslandstransfers abzubauen, während man das nach außen hin als eine Art angeblich effizientes Sparen zugunsten der Tiere verkauft.

Zeitnahe Mittelverwendung?

Die Bilanz weist unter dem Umlaufvermögen einen Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten von 33.226.279,72 € auf. Das erfährt man auf Seite 128 (Seite 65 im PDF). Im Vorjahr (2023) lagen die flüssigen Mittel bei rund 28,64 Millionen Euro. Zusammen mit den Ergebnisrücklagen (Freie Rücklage: 29.409.082,81 €; Rücklage aus Vermächtnissen/Erbschaften: 10.774.983,48 €) hat die Stiftung ein enorm altes und neues Polster.

Das Gemeinnützigkeitsrecht sieht grundsätzlich das Gebot der zeitnahen Mittelverwendung vor. Mit zum Beispiel den über 33 Millionen Euro parkt die Organisation mehr als einen halben Jahresbedarf an Gesamtausgaben, statt die Gelder unmittelbar in konkrete Tierschutz-Projekte vor Ort zu investieren.

Das ist schon verwunderlich vor dem Hintergrund einer gewissen Krise im Tierschutz, die immer wieder behauptet wird. Da könnte man meinen eine Nachfrage für dieses Geld würde schon bestehen. Was könnte wohl etwa in Tierheimen für vierpfötige Lebewesen bewegt werden, wenn man dort so viele Millionen zur Verfügung gestellt bekäme? Damit könnte Einiges wohl verbessert werden.

Erbschaften & Rücklagen – ein interessantes Verhältnis

Gießkannen auf dem Friedhof von Sitzgras | Foto: Daniel Baránek, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Einnahmen aus Erbschaften und Nachlässen stiegen 2024 drastisch um 38,2 % auf 7.258.352 €. Das liest man auf Seite 118 (Seite 60 im PDF). Gleichzeitig stieg die Freie Rücklage in der Bilanz auf 29.409.082,81 €. Das liest man auf Seite 129 (Seite 65 im PDF). Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Vier Pfoten wirbt um Testamente unter anderem mit den Worten: „Ihre Erbschaft oder Ihr Vermächtnis macht für viele Tiere den entscheidenden Unterschied.“

Aber macht das Geld wirklich einen entscheidenden Unterschied für Tiere? Wenn ein Großteil des sprunghaft gestiegenen Erbschafts-Millionenregens anscheinend direkt in die Rücklagen wandert, wirft das die Frage auf, warum dieses Geld nicht unmittelbar für aktuelle Tierschutz-Notfälle und somit für Tiere ausgegeben wird, sondern als quasi-festgelegtes Kapital auf Konten oder in Wertpapieren der Stiftung verbleibt.

Menschen, die testamentarisch ihr Erbe an eine solche Organisation vermachen, kann man unterstellen, dass sie das in dem Glauben tun, dass ihr Geld zeitnah konkretes Tierleid lindert. Angetrieben durch stark steigende Erbschaften wird Vier Pfoten aber anscheinend immer reicher an Eigenkapital und Rücklagen, statt die Mittel im gleichen Maße sofort in den akuten Tierschutz zu stecken.

Ungewöhnlich hohe Forderungen & Verbindlichkeiten

Schauen wir nun weiter auf die Seite 128 und 129 (Seite 65 im PDF). Dort finden sich die Forderungen und Verbindlichkeiten von Vier Pfoten. Auf der Aktivseite stehen über 2,8 Millionen Euro an offenen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Dazu kommen knapp 3,7 Millionen Euro an sonstigen Vermögensgegenständen. Diese Summen resultieren vermutlich vor allem daraus, dass beauftragte externe Fundraising-Agenturen die eingesammelten Spendengelder erst nach zeitlicher Verzögerung an die Stiftung überweisen oder noch abrechnen müssen, wodurch beträchtliche Gelder in der Kette wie festhängen.

Demgegenüber stehen auf der Passivseite sprunghaft angestiegene Verbindlichkeiten, wie über 1,08 Millionen Euro an Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen. Besonders ins Gewicht fallen zudem die kurzfristigen Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen innerhalb des eigenen Netzwerks. Die haben sich von rund 47.000 Euro auf eine Viertelmillion Euro verfünffacht.

Für eine reine Spenden-Organisation, deren Hauptgeschäft der Zufluss von Spenden und die Weiterleitung an Projekte ist, sind diese Bilanzposten ungewöhnlich hoch. Das mag manchen wohl eher an einen straff durchorganisierter Wirtschafts- und Marketingkonzern erinnern.

Wie effizient sind Öffentlichkeits- und Lobbyarbeit?

Altes Sparschwein | Foto: Andreas Praefcke, Lizenz: public domain

Vier Pfoten findet man auch im Lobbyregister des Deutschen Bundestags. Man geht aber nicht nur politisch vor. Gigantische 12.278.104,01 Euro wurden 2024 allein für Kampagnen- und Aufklärungsarbeit inklusive der dazugehörigen Personal- und Sachkosten aufgewendet. Das liest man auf Seite 126 (Seite 64 im PDF). Die Summe macht mehr als ein Fünftel der gesamten Stiftungsausgaben aus. Nach außen hin soll wohl der Eindruck erweckt werden, dass mit massivem finanziellem Druck für fundamentale Systemveränderungen und Tierschutzgesetzgebung gekämpft habe.

Die Ergebnisse sind derweil aber dürftig. Das zentrale politische Großprojekt des Jahres – das war damals die Tierschutzgesetz-Novelle – geriet jedoch ins Stocken und scheiterte letztlich komplett, als im November 2024 die Regierungskoalition zerbrach. Sonst passierte auch nicht viel: Es wurde demonstriert, gab Mahnwachen, Petitionen wurden gestartet, offene Briefe geschrieben und symbolische Proteste inszeniert. Das soll über 12 Millionen Euro wert sein? Das kann man hinterfragen

Man kann aber auch ein gewissen Missverhältnis sehen, wenn man diese über 12 Millionen Euro den tatsächlichen, direkten Finanzhilfen für den „Tierschutz“ im Inland gegenüberstellt. Während für PR-Aktionen, Demos und politische Eingaben anscheinend zweistellige Millionenbeträge fließen, erhalten unabhängige, lokale Gnadenhöfe und Auffangstationen in Deutschland eher Summen, die man wohl im Verhältnis als symbolische Kleinstbeträge ansehen könnte.

Was bleibt?

Vier Pfoten hat also hohe Marketing- und Spendenwerbekosten. Die Organisation sitzt auf über 33 Millionen Euro Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten sowie knapp 30 Millionen freien Rücklagen (Seiten 128 & 129, Seite 65 im PDF). Trotz eines Anstiegs der Erbschaften um 38,2 % auf über 7,25 Millionen Euro fließt der sprunghafte Jahresüberschuss von 5,36 Millionen Euro (Seite 125, Seite 63 im PDF) wohl fast 1:1 in die Freie Rücklage, statt zeitnah vor Ort verbraucht oder in Projekte gesteckt zu werden.

Dann kann man durchaus Transparenz- und Kontrolldefizite bei Vier Pfoten sehen. Dazu kommen hohe schwebende Geldmengen. Ebenso kann man die Kosten-Nutzen-Relation bei Kampagnen durchaus als ungünstig ansehen. Aus der Analyse der Finanzen von Vier Pfoten, ergeben sich sich also einige Kritikpunkte. Stiftung Warentest führt Vier Pfoten zum Beispiel unter den unwirtschaftlich arbeitenden Organisationen.

Vor dem Hintergrund sollte man sich gut überlegen, ob man Vier Pfoten unterstützen will oder auch sollte. Durch die Verlinkung sowie die Angabe der Seitenzahlen, kann das jeder Leser auch nochmal alles für sich selbst nachvollziehen. Somit ist alles, was hier im Artikel steht, für jeden auch überprüfbar. Man wird sehen, ob sich daraus – gerade für Spender – Fragen ergeben und wie Vier Pfoten diese dann beantworten kann.

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