Dr. Kerstin IMG_1154KleinerTernes ist seit 2008 leitende Zootierärztin und Kuratorin für Meeressäugetiere im Zoo Duisburg. Nach ihrem Studium war sie zunächst im Tierpark Hagenbeck, dann im Wildlife Safari Park Winston, Oregon (USA) angestellt. Ihre nächste Station war der Heidelberger Tiergarten, wo sie ihre Dissertation über Tuberkulose bei Robben verfasste. Es folgten Praktika im Forschungs- und Technologiezentrum der Universität Kiel, dem Meeresaquarium von Valencia und bei Sea World in San Diego. Seit 2012 ist Kerstin Ternes Fachtierärztin für Zoo- und Wildtiere und seit 2015 Diplomate of the European College of Zoological Medicine.

Quelle: Privat

Dr. Immanuel Birmelin, geb. 1943, ist Verhaltensforscher. Er studierte Biologie und Chemie, promovierte an der Universität in Bern und gehörte viele Jahre der Fachgruppe für Verhaltensforschung der Deutschen Veterinärmedizinischen Gesellschaft an. Sein Spezialgebiet ist die wissenschaftliche Erfassung von Tierschutzfragen. Als Sachverständiger für artgerechte Tierhaltung hilft er, die daraus gewonnenen Erkenntnisse in die Praxis umzusetzen. Zusammen mit dem Wissenschaftsjournalisten Volker Arzt drehte er zahlreiche Dokumentarfilme.

Prof. Dr. Guido Dehnhardt. Quelle: Privat

Prof. Dr. Guido Dehnhardt lehrt sensorische und kognitive Ökologie an der Universität Rostock. Zuvor unterrichtete er Allgemeine Zoologie als Dozent an der Ruhr-Universität Bochum. Dehnhardt ist Gründer und Leiter des „Marine Science Center” in Warnemünde, wo er und sein Team vornehmlich an Robben forschen. Außerdem ist er Mitglied in mehreren renommierten wissenschaftlichen Institutionen, wie zum Beispiel dem Fachkollegium Zooologie der Deutschen Forschungsgemeinschaft. Für die  Bundesregierung war er als Sachverständiger an der Erstellung der Richtlinien zur Säugetierhaltung in Zoos (Arbeitsgruppe Meeressäuger) beteiligt. Er wurde für seine wissenschaftlichen Leistungen vom Baltic Development Forum mit dem Scanbalt Bridge Award ausgezeichnet.

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Michael Miersch ist Geschäftsführer der Bereiche Kommunikation und Naturbildung bei der Deutschen Wildtier Stiftung. Zuvor arbeitete er als Autor, Kolumnist und Radakteur für große Zeitschriften in den Ressorts Wissenschaft, Gesellschaft und Politik, und schrieb die Drehbücher zahlreicher Tierfilme für ARD-Sender. Im Jahr 2000 veröffentlichte Miersch gemeinsam mit Co-Autoren und in Kooperation mit der IUCN und der UNEP das Werk „Life Counts – eine globale Bilanz des Lebens“, welches internationale Beachtung fand. Seine Bücher, Reportagen und Kolumnen wurden in viele Sprachen übersetzt und erhielten Auszeichnungen im In- und Ausland, unter anderem zweimal „Wissenschaftsbuch des Jahres“.

WRChica KopieWolfgang Rades, geb. 1956, ist Diplom-Biologe und seit 2015 Zoologischer Direktor des Loro Parque. Er studierte Biologie in Düsseldorf und Bonn mit den Schwerpunkten Herpetologie, Limnologie, Meeresbiologie, Verhaltensbiologie, Tiergartenbiologie und Tierökologie. Zunächst arbeitete er als Biologisch-Technischer Assistent beim Umweltamt Düsseldorf, begann dann seine Zoo-Laufbahn als Assistent, leitender Tierpfleger und Zoo-Pädagoge in Heidelberg, Solingen und Bochum. Er arbeitete 1993 bis 2001 als Artenschutzreferent und Leiter des NABU-Artenschutzzentrums Leiferde für den Naturschutzbund Deutschland (NABU) und vertrat den Verband als Gutachter beim Bundesamt für Naturschutz und anderen Institutionen. Von 2002 bis 2015 war Wolfgang Rades zoologischer Leiter und ab 2011 auch Geschäftsführer des Vogel- und Naturschutz-Tierparks Herborn.

Quelle: Privat

Prof. em. Dr. Dietmar Todt
 war Direktor des Instituts für Verhaltensbiologie an der Freien Universität Berlin. Er promovierte in Botanik und habilitierte in Zoologie. Sein Spezialgebiet ist die akustische Kommunikation von Vögeln und Säugetieren. Dafür baute er zahlreiche Forschungsprojekte innerhalb und außerhalb Europas auf. In Israel untersuchte er das Verhalten von Delfinen. Nach seiner Emeritierung gründete er das Projekt ANCOR (Animal Conservation Research), mit dem Ziel verhaltensbiologische Erkenntnisse über gefährdete Tierarten für den Artenschutz zu nutzen.