Ein Schlappspringer im Aquazoo Löbbecke Museum | Foto: zoos.media

Aquazoo Düsseldorf: Schon mehr als eine Viertel Million Besucher

Exklusiv für zoos.media – 25.02.2018. Autor: Philipp J. Kroiß

Am Wochenende konnte im Aquazoo Löbbecke Museum der 250.000ste Besucher begrüßt werden. Ein toller Erfolg und eine Bestätigung für das gelungene Konzept.

Aquazoo Düsseldorf: Schon mehr als eine Viertel Million Besucher

Es gibt tolle Nachrichten aus dem Aquazoo Löbbecke Museum zu verkünden:

250.000 Gäste konnten bisher im Aquazoo Löbbecke Museum begrüßt werden. Das belegt einen furiosen Start der wiedereröffneten Einrichtung, die eine besondere Mischung aus Zoo und Museum darstellt und mit dieser die meistbesuchteste Kultureinrichtung in Düsseldorf ist. Dies belegt auch die Wichtigkeit des Aquazoo Löbbecke Museum für die Landeshauptstadt Düsseldorf.

Neugestaltung kommt gut an

Nach der Wiedereröffnung hat es die Anlage des Aquazoo Löbbecke Museum geschafft, neue Akzente zu setzen und gleichzeitig das zu bewahren, was viele Besucher an dem Mix aus Zoo und Museum über Jahrzehnte bereits schätzen. Wir haben mit dem Direktor Dr. Jochen Reiter über die Highlights des Aquazoo Löbbecke Museum gesprochen:

Dieses Konzept kommt ganz offenbar an. Die Ausstellung ist sehr gut besucht. Am Anfang war der Zoo so gut besucht, dass er mehrfach an seine Kapazitätsgrenzen kam, die aufgrund des Brandschutzes gegeben waren. Durch geschickte und schnelle Maßnahmen konnte aber auch der Ansturm immer besser bewältigt werden, weshalb das Ganze kein Problem mehr darstellt.

Neben den neuen Installationen und dem neuen Konzept, kommen aber auch die Tiere gut an und viele übernahmen schon Patenschaft für die tierischen Bewohner des Aquazoos, aber auch für die Pflanzen und Ausstellungsstücke.

Zufriedene Besucher und glückliche Tiere


Neben vielen offensichtlich zufriedenen Besucher haben auch die Tiere in modernes neues Zuhause geschenkt bekommen. Man am roten Faden der Evolution, der sich durch die Ausstellung zieht, viele verschiedene Tierarten, die in modernen, naturnah gestalteten Installationen leben. Nach der Neueröffnung hat sich auch einiges bezüglich den Botschaftern ihrer Art und ihres Lebensraumes getan. Ein besonderes Highlight sind etwa die Papageientaucher, aber auch die neue Pinguin-Art. Dazu gibt es allerlei Raritäten zu entdecken, die viele Besucher noch nicht kennen werden. Aber auch Publikumslieblinge gibt es natürlich genauso.


So schafft es der Aquazoo durch die artgemäße Haltung und die edukative Präsentation seinem Bildungsauftrag erstklassig nachzukommen. Im Bereich der Edukation kommen aber noch mehr Komponenten dazu, als die bloße Präsentation, denn es gibt pro Jahr rund 1.400 zoopädagogische Veranstaltungen. Dazu gehören auch rund 600 Unterrichtseinheiten für Schulen, die sich dafür beim Aquazoo auch melden können.

Im Bereich Artenschutz passiert natürlich auch sehr viel. So unterhält der Aquazoo eine Zucht- und Schutzstation für Amphibien. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Kooperation mit Yaqu Pacha zum Schutz der lateinamerikanischen Meeressäuger. Mehr über Yaqu Pacha kann man im Video hier erfahren.

Wie im Video auch schon anklingt – was wäre Artenschutz ohne Forschung und natürlich insbesondere die Grundlagenforschung? Auch hier ist man im Aquazoo Löbbecke Museum aktiv.

Gundi im Aquazoo Löbbecke Museum | Foto: zoos.media

“Grundlagenforschung, wie sie auch im Aquazoo betrieben wird, ist überaus wichtig, um Schutzmaßnahmen vor Ort in der Heimat der Tiere sinnvoll und nachhaltig aufzustellen. Nur wenn man weiß, was eine Tierart zum Überleben benötigt, kann man diesen Bedürfnissen im Rahmen von Schutzmaßnahmen gerecht werden. Das reine Wissen um die Biologie der Arten, die man schützen möchte, ist essentiell, um einen nachhaltigen Artenschutz durchzuführen. Dieser sollte sinnvoller Weise in kombinierter Form, zum einen vor Ort im Rahmen von in-situ-Maßnahmen, die unter anderem die dortige Bevölkerung mit einschließen, als auch durch Erhaltungszuchten in ex-situ-Projekten in Zoologischen Einrichtungen erfolgen. Das Aquazoo Löbbecke Museum beteiligt sich nicht nur an zahlreichen koordinierten Zuchtprogrammen, wie für den Schwarzspitzen-Riffhai, die Spaltenschildkröten, Brillenpinguine und vielen anderen, sondern führt selber einige Zuchtbücher für bedrohte und seltene Tierarten. Seit über 15 Jahren führt das Institut die Zuchtbücher für den Gundi sowie für die Smaragdwarane und monitort die Bestände der Korallenkatzenhaie und der Großpunkt-Stechrochen.” – Pressemitteilung des Aquazoo Löbbecke Museum