Innenansicht vom Weltweihnachtscircus in Stuttgart im Jahr 2017 | Foto: D. H., Lizenz: CC BY-SA 2.0

Weltweihnachtscircus Stuttgart: Wer schützt die Künstler vor Hass im Netz?

Erschienen auf stuttgarter-nachrichten.de am 19.12.2025. | Von: Uwe Bogen

Eine Kampagne der Tierrechtsindustrie sorgt für Hass im Netz gegen einen Circus-Künstler. Dieser war unschuldig ins Visier geraten. Dieser Kommentar geht mit den Beteiligten der Kampagne hart ins Gericht.

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Anmerkung: Bei der ganzen Sache darf nicht außer Acht bleiben, dass auch manche Medien als Hofberichterstatter der Tierrechtsindustrie auftreten. Dadurch legitimieren sie quasi solche haltlosen Vorwürfe in den Augen mancher. Beim fragwürdigen Erfolg solcher Kampagnen sind verschiedene Medien definitiv Teil des Problems. Wäre da von Anfang in Richtung der Anschuldigungen kritisch nachgefragt worden und nicht nur in Richtung der – inzwischen ist klar: unrechtmäßig – Beschuldigten, hätte man die Dynamik brechen können, die für den Künstler zur Gefahr geworden ist.

Der aber lässt sich nicht unterkriegen und kündigte schon nach den Vorfällen an, sich umfassend zu äußern. Er machte in der Erklärung auch klar: „Die Situation wurde noch verschlimmert durch die erschreckend hohe Zahl an Menschen, denen es völlig an kritischem Denken mangelte.“ Sergey Stupakov musste sich in Sicherheit bringen, „um mich selbst, meine Tiere und meinen Arbeitgeber vor Gefahren zu schützen.“ Er sieht nicht nur seinen Ruf beschädigt, sondern auch die Kunst der Illusion selbst.

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