Erschienen auf msn.com am 09.02.2026. | Von: Michael MacDonald
Im Namen von rund 140 Fischerei-Unternehmen werden große Bedenken am Whale Sanctuary Project und seinem Netzkäfig-Plan geäußert, das die Haltung gebietsfremder Wale vorsieht.
Anmerkungen: Bisher hatte die Guysborough County Inshore Fishermen’s Association immer gedacht, die Pläne würden nie Realität und hat deswegen geschwiegen. „Wir hätten uns nicht vorstellen können, dass die Bundes- oder Provinzregierungen dies zulassen würden“, sagte Ginny Boudreau, die Managerin des Verbandes, im Hinblick auf den Pachtvertrag. Sie erklärt: „Wir hätten es nie so weit kommen lassen dürfen, aber nun ist es so weit.“
Nun seien die Fischer besorgt darüber, dass ihnen wegen dem Netzkäfig in der Bucht Indian Harbour der Zugang zu der Bucht verwehrt werden könnte. Zudem befürchten sie, importierte Wale könnten Krankheiten und Parasiten unter den heimischen Meeressäugern verbreiten.
Risiko für wilde Wale
Neben den etwaigen Krankheiten, die eingeschleppt werden könnten, steht noch was anderes zu befürchten: Andere Meeressäuger könnten angezogen werden. „Wenn dadurch mehr Meeressäugetier-Arten in dieses Gebiet gelockt werden, erhöht sich das Risiko von Interaktionen“, erklärte Boudreau.
So kann es zum Beispiel zu Zusammenstößen von Walen und Schiffen kommen. Die gehen für die Tiere nie gut aus. Ebenso wird das Risiko erhöht, dass sich Meeressäuger in legal ausgelegten Netzen verfangen und dadurch sterben. Daher sind die Aussichten nicht sonderlich gut.
Boudreau erläutert: „Wenn diese Tiere Parasiten haben … das ist unbekannt. Wir haben keine Ahnung, wie das Meeresökosystem auf die Einbringung von Meeressäugern reagieren wird, die noch nie zuvor dort waren und viele Jahre in Menschenobut gelebt haben.“ Diese Bedenken sind nicht abwegig. Auch das renommierte Bruck Lab wies darauf hin.
