Zwergplumplori Marlene im Zoo Dortmund | Foto: zoos.media

Endzoo, Dialog & Eskalation: Comeback mit Widersprüchen

Erschienen auf gerati.de am 24.03.2026. | Von: Silvio Harnos

Angeblich zum Austausch über „Zoo-Kritik“ trafen sich Zoolotse Marcel Stawinoga vom Zoo Dortmund und Frank Albrecht von Endzoo. Anschließende Aussagen seitens Endzoo werfen Schatten auf dieses Treffen.

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Kommentar: Ob nun Endzoo oder EndZOO, so ganz einheitlich scheint man bei der Schreibweise selbst nicht vorzugehen, muss man doch aufpassen, was man als „Kritik“ nobilitiert. Nicht alles, was gegen etwas anderes ist, ist automatisch Kritik daran. Es ist zum Beispiel dann keine Kritik mehr, wenn Äußerungen auf Herabwürdigung abzielen. Wenn etwa Zoomitarbeiter und – freunde als „ignorante Zoo-Unrechtsbefürworter“ bezeichnet werden, ist das eben eine solche Herabwürdigung. Solcherlei sieht man zum Beispiel bei EndZoo immer wieder. Das ist auch durchaus bekannt. Allerdings kann man es als Kritik wohl nur schwer bezeichnen.

So wurde vom Projekt Endzoo kurz nach dem oben genannten Gespräch darüber sinniert, ob bestimmte Personen, die vom Projekt schon seit Jahren persönlich angegriffen werden, Hoden hätten oder nicht. Damit solche und ähnliche Ausfälle, für die Endzoo durchaus bekannt ist, noch als „Kritik“ zu sehen sind, müsste wohl eine zerreißende Dehnung des Begriffs vorgenommen werden. Wenn man aber trotzdem solche Äußerungen oder für solche Äußerungen bekannte Projekte dann in die Nähe von Kritik rückt oder sie sogar als solche bezeichnet, sollte man vielleicht erstmal die eigene Definition des Wortes „Kritik“ hinterfragen. Die geht dann nämlich wohl offensichtlich fehl.

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