Erschienen auf der Facebook-Seite vom Bauernverband Schleswig-Holstein am 09.12.2025.
Mal wieder sollten im Rahmen einer PETA-Kampagne angebliche „Skandalvideos“ bäuerliche Betriebe aus Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen in ein schlechtes Licht rücken. Die Initiative Tierwohl stellt klar, dass in dem zugesandten Bildmaterial „keine Verstöße gegen tierschutzrechtliche Vorschriften“ festgestellt werden konnten.
Kommentar: Erneut zeigt sich, wer PETA vorbehaltlos glaubt und solche angeblichen Skandalvideos für bahre Münze nimmt, ist oft Teil des Problems und nicht der Lösung. Die Zoowelt kennt das auch. Videos von Elefantenhaltung , die angeblich schlimmste Verfehlungen von Tierpflegern zeigen sollten, sind auch an der Realität gescheitert.
Medien, die also ohne hinreichende Prüfung auf Manipulation hin, solche Aufnahmen verbreiten, sind ein großes Problem. Medienwissenschaftlerin Annika Schach von der Hochschule Hannover enttarnte später zum Beispiel die Konvertierung der Aufnahmen aus dem Erlebnis-Zoo Hannover von 30 auf 25 Bilder pro Sekunde, wodurch Bewegungsabläufe schneller erschienen. Den Medien, die diese so manipulierten Aufnahmen als Realität verbreiteten, soll das angeblich nicht aufgefallen sein. Wie wahrscheinlich das etwa bei TV-Profis ist, muss wohl jeder selbst für sich erörtern.
