Orca Show im OrcaOcean des Loro Parque | Foto: zoos.media

So lügt PETA über den Loro Parque

Exklusiv für zoos.media – 19.04.2017. Autor: Philipp J. Kroiß

Die radikale Tierrechtsorganisation PETA legt die Schmierenkampagne gegen den Loro Parque neu auf. Wie immer ist an den Vorwürfen gegen die Orcahaltung nichts dran.

So lügt PETA über den Loro Parque

PETA scheint verzweifelt. Nachdem Airlines wie Condor und Flughäfen wie Teneriffa Süd und München eine angekündigte Werbe-Kampagne gegen den Loro Parque nicht unterstützen wollten, gibt es nun eine Seite, die „5 Gründe, warum Sie den Loro Parque nicht besuchen sollten“, aufzählt, aber an der Wahrheit scheitert – genau wie die Werbekampagne zuvor.

5 Desinformationen über den Loro Parque

Edit 19.07.2017: Die Facebook-Seite dolphinaria.truth hat zu dieser Kampagne ein Video produziert, das wir auf unserem YouTube-Kanal veröffentlichen konnten.

Nun ausführlich zurück zum Artikel mit der ausführlichen Widerlegung der Punkte der radikalen Tierrechtsorganisation PETA.

Die Orcas werden auf kleinstem Raum in kargen Betonbecken gehalten.“

Das ist falsch. Die Orcahaltung des Loro Parque ist nach wissenschaftlichen Vorgaben für mehr als sechs Tiere ausgelegt und wird aktuell von sechs  Schwertwalen bewohnt. Die Tiere haben rund 22 Millionen Liter Meerwasser, das aus dem Atlantik kommt, zur Verfügung – mehr als acht Olympische Schwimmbecken.

Sonographie im Med Pool durch unabhängige Expertin – stressfrei durch Medical Training. | Foto: Philipp J. Kroiß

PETA zeigt dazu ein Foto wie Morgan in einem so genannten Med Pool war. So ein Pool ist vorgeschrieben und für jede Orcahaltung obligatorisch, da hier medizinische Untersuchungen bestens durchgeführt werden können. Einrichtungen mit ähnlicher Funktion gibt es auch in anderen artgemäßen Tierhaltungen. Die Tiere werden darin überhaupt nur kurzzeitig untergebracht.
Der Moment, der fotografisch eingefangen wurde, zeigt Morgan kurz vor der spielerischen Zusammenkunft mit dem Orca-Männchen Tekoa, die sie durch Rappeln am Gate einforderte. Als die beiden dann kurze Zeit später zusammen gelassen wurden, spielten sie miteinander. Darauf hatte sich Morgan gefreut – viele Menschen werden das von ihren eigenen Tieren kennen, die sich ganz positiv motiviert auf ein Spiel mit Artgenossen freuen. Morgan ist in der Orcagruppe hervorragend integriert und als Teil der Gruppe spielt sie natürlich gerne mit ihren Artgenossen – wie jedes andere Mitglied der harmonischen Orca-Gruppe auch. Spielverhalten ist sogar ein Indikator für Wohlbefinden von Tieren, da es sie nicht zeigen würden, wenn es ihnen schlecht ginge.

Orcas vor Lofoten, Norwegen | Foto: Rene at Danish Wikipedia, Lizenz: public domain

Dann wird behauptet:In Freiheit schwimmen Orcas über 150 Kilometer pro Tag.“ Das ist schlicht, so generalisiert ausgedrückt, falsch. Es gibt die so genannte transiente Form der Orcas, die weite Strecken zurücklegt. Orcas in Menschenobhut aber gehören zur residenten Form der Schwertwale. Die mittlere Schwimmgeschwindigkeit der Schwertwale vor British Columbia beträgt rund 5 km/h (KRUSE, 1991). Wenn diese Tiere 24 Stunden lang durchschwämmen, kämen sie theoretisch auf 120 km pro Tag. Aber kein residenter Orca schwimmt 24 Stunden mit dieser Geschwindigkeit durch. Man hat grob 5 Aktivitäten, die wilde Orcas, die man durch Beobachtungen im Freiland, meist tagsüber, identifizieren können: Nahrungssuche (etwa zwei Drittel des beobachteten Zeitraums), Travelling (weniger als 5%), Beach-Rubbing (weniger als 5%), Ruhen (rund 13% des Tages) und Sozialisieren (rund 12% des Tages) (FORD, 1989). Bei den letzten beiden Aktivitäten schwimmen die Tiere weniger als 3 km/h, wenn sich ein Orca am Strand rubbelt, wir gar keine signifikante Strecke zurückgelegt. 150 Kilometer sind also illusorisch. Beim Schwertwal Keiko, dessen Auswilderungsversuch leider kläglich scheiterte, wurde eine zurücklegte Strecke von rund 72 Kilometer pro Tag erfasst. Das ist weniger als die Hälfte von PETAs Zahl. Man sieht auch daran die Manipulation.

Die Motivation der Tiere in der Natur, weite Strecken zurückzulegen ist darin begründet, dass sie sich jeden Fisch, den sie zum Überleben benötigen, suchen müssen. Die weltweite Überfischung hat dies nochmal erschwert. Kein Orca muss zu seinem Wohlergehen eine bestimmte Anzahl an Kilometern zurücklegen. Die Verhältnisse in der Natur zwingen allerding die Tiere dazu.

Orcas treiben lustlos im Wasser

Orca Keto zeigt seinem Trainer seinen Bauch – ein Vertrauensbeweis. | Foto: zoos.media

Garniert wird diese falsche Behauptung mit einem Bild auf dem Keto einen Artgenossen in einem anderen Becken beobachtet. Von lustlos keine Spur – er ist am anderen Tier interessiert und beobachtet es. Jeder, der tatsächlich im Loro Parque war, hat auch gesehen, dass die Tiere nämlich nicht lustlos im Wasser treiben, sondern sie miteinander interagieren, spielen, trainieren und auch andere Aktivitäten durchführen, die auch wilde Orcas zeigen. Deswegen will PETA auch nicht, dass man den Loro Parque besucht, damit man diesen Punkt nicht widerlegen kann, was man sofort könnte, wenn man vor Ort gewesen wäre.

Völlig zusammenhanglos kommt man auf die Rückenflosse zu sprechen, die bei einem Tier im Loro Parque, dem ältesten Orca-Männchen, abgeknickt ist, wie man dann auch auf dem Foto sieht. Das passiert in der Wildbahn genauso und macht keinerlei Aussage über das Wohlbefinden des Tieres. Dass die Flosse kollabiert, liegt an dem Bindegewebe, weil die Finne keine Knochen oder Muskeln enthält. In Menschenobhut ist in der Tat eine abgeknickte Rückenflosse bei männlichen Orcas häufiger zu sehen als in der Natur. Dies liegt daran, dass die Tiere sich im Delfinarium mehr oberflächennah aufhalten wie es in der Natur der Fall ist – dort müssen sie gezwungenermaßen für ihre Nahrung tiefer tauchen. Eine abgeknickte Rückenflosse hat in Menschenobhut keinerlei bekannte Nachteile für die Tiere.

Um Nahrung zu bekommen, müssen die Orcas stupide Tricks vorführen

Das ist glatt gelogen! Jeder weiß: Die Tiere bekommen, in einem modernen Zoo wie Loro Parque, ihre Tagesration immer – ganz unabhängig davon, ob sie am Training teilnehmen oder nicht. Jeder Morgen beginnt mit einem Frühstück, bei dem die Tiere einfach nur Fisch bekommen, bevor die eigentliche Aktivität und das Training beginnt. Wer denkt, dass man hungrige Delfine trainieren könnte, hat keinerlei Erfahrung mit dem Training der Tiere. Bereits während 1960er Jahre ist diese Erkenntnis, dass Delfine (und Orcas sind auch Delfine) nicht über Futterentzug trainiert werden können, bekannt. Kein moderner Zoo macht das auch.

Im Loro Parque gibt es ganze Trainingssessions, die völlig ohne die Gabe von Futter funktionieren. Das zeigt schon wieder den laienhaften Zugang PETAs zum Thema.

Warum machen die Tiere beim Training mit? Es ist sowohl Spaß am spielerischen Verhalten, als auch ihre besondere Beziehung zum Trainer. Außerdem ist für mindestens zwei Walarten beschrieben, dass es zum Ausstoß von Glückshormonen kommt. Orcas werden nach dem gleichen System trainiert. Der Fischhappen ist keine Fütterung, sondern allein positive Verstärkung – ähnlich wie Gelatine, Eis und auch Streicheleinheiten der Trainer.

„“Killerwale“ mit kaputten Zähnen

Orca-Schädel im Musée de la Mer Biarritz | Foto: Jamin, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Zähne der Orcas im Loro Parque sind genauso „kaputt“ wie die ihrer wilden Artgenossen in der Natur. Unabhängige Veterinäre, die die Gesundheit der Tiere beobachten, haben darin auch nie ein Problem gesehen. Orcas erforschen ihre Umwelt nun mal mit dem Mund, hauptsächlich mit der Zunge und den Zähnen, weil sie keine Hände haben und die Flipper nicht zum Tasten sind. Dadurch nutzen sich die Zähne eben auch ab. In der Wildbahn teils sogar so stark, dass sie bis auf den Zahnfleischrand abgerieben sind.

„Weil die intelligenten Tiere nichts zu tun haben, kauen sie neurotisch an den Beckenwänden.“, behauptet PETA. Das passiert aber gar nicht. Natürlich erforschen die Tiere auch mal die Ränder, aber das hat nichts mit Neurosen zu tun und schon gar nicht tun es die Tiere ständig. Vor und nach der Show kann man die Tiere im Loro Parque beobachten und man wird, wenn überhaupt, nur ausnahmsweise einmal, solch ein Verhalten beobachten können.

Mehr über dieses Thema kann man hier lesen. Zudem findet man auch hier zu diesen und anderen Themen „Wissenschaftliche Informationen und Fachspezifische Bezüge zu Einzelnen Aspekten von Schwertwalen (Orcinus Orca)“, die von Tierrechtsaktivisten gerne verschwiegen werden.

Orca-Mädchen Morgan wird nicht ausgewildert

Portrait von Morgan im Loro Parque | Foto: zoos.media

Das kann man nicht dem Loro Parque vorwerfen, denn das wurde von den höchsten gerichtlichen Instanzen der Niederlande, in deren Besitz Morgan ist, so entschieden. Dies geschah im Interesse des Tierschutzes aus gutem Grunde: durch ihre starke Hörbehinderung ist sie nicht überlebensfähig.

Die Abschlussbehauptung PETAs ist: „Orcas gehören ins Meer und nicht in Gefangenschaft! Loro Parque, Marineland und SeaWorld ignorieren das Leid der Tiere und zeigen damit, dass ihnen das Wohl der Tiere, die sie einsperren, nicht am Herzen liegt.“

Im Loro Parque leidet kein Tier und es lebt dort kein Orca, der eine Chance hätte, in der Natur zu überleben. Sie sind auch nicht eingesperrt, sondern werden verhaltensgerecht gehalten wie viele andere Tiere in modernen Zoos auch. Sie leiden nicht, wie SEPRONA, die höchste spanische Instanz in diesen Fragen, feststellte – ein Ergebnis, das PETA auch kennt. Somit löst sich auch die hanebüchene Behauptung, dass den Leuten im Loro Parque das Wohl der Tiere nicht am Herzen liegen würde, völlig in Bedeutungslosigkeit auf.

Sicher wurde Morgan von der Familie verstoßen, denn die Unterwasserkommunikation funktioniert auf weite Distanz. Da Morgan damals etwa vier Jahre alt gewesen sein dürfte, wie angesichts ihrer damaligen Größe vermutet wurde, ist folglich davon auszugehen, dass sie von ihrer Familie verstoßen wurde. Somit hatte sie im offenen Meer nicht genügend Verhaltenstraining erhalten und konnte sich ohne die Hilfe von Artgenossen weder ernähren, noch sich zurecht finden. Loro Parque geht davon aus, dass Morgans Gehörschaden der Anlass war, dass ihre Familie sie verlassen hatte. Deswegen würde eine Aussetzung von Morgan ihren sicheren Tod bedeuten.

Mehr zum Fall Morgan, findet man hier und hier.

Hintergrund der Kampagne

PETA hetzt immer mal wieder gegen Loro Parque, weil sie mit dem bekannten Namen Aufmerksamkeit generieren wollen, um um Spenden zu betteln, denn damit schließt der Artikel.

Getöteter Hundewelpe – einer von über 34.000. | Quelle: Offizielles Pressefoto

Aber: nur 10% dieser Spenden gehen in das, was PETA „karitativen Tierschutz“ nennt. Der blumige Begriff bezeichnet auch das Tötungstierheim der Tierrechtsorganisation, wo über 80% der aufgenommenen Tiere einen schnellen Tod erfahren, weil es eben in den USA erlaubt ist, Tiere nach Gutdünken einzuschläfern. Das macht sich PETA zu Nutze und entledigt sich „lästiger“ zu versorgender Tiere auf diese tierschutzwidrige Art und Weise. PETA tritt eben nicht der No-Kill-Bewegung bei, wo nur Tiere nach strengster medizinischer Indikation eingeschläfert werden – so ähnlich wie es in Deutschland ist. Erschwerend kommt hinzu, dass bei PETA 90% der Tiere bereits in den ersten 24 Stunden nach ihrer Ankunft eingeschläfert werden. In anderen Tierheimen in den USA wartet man deutlich länger. Zudem werden durch PETA Tiere eingesammelt, die durchaus Familientiere sind und denen PETA durch das extrem frühe Töten die Chance verweigert von ihren Familien gefunden zu werden und dort ein glückliches Leben zu führen.

PETA möchte, dass „keine Freizeitparks oder Zoos, die Meeressäuger in Gefangenschaft halten“ besucht werden. Und dies auch aus reinem Selbstschutz, denn, wer moderne Zoos mit zum Beispiel Seelöwen, Seekühen, Schweinswalen oder Delfinen besucht, wird sehen, dass es diesen Tieren dort gut geht. Und wenn er es nicht erkennt, dann erfährt er es durch unabhängige Prüfungen dieser Einrichtungen.

PETA geht es bekanntlich nicht um Wissenschaft oder Natur- und Tierschutz! Vielmehr geht es PETA um die Verbreitung von Ideologien, die keineswegs dem Wohl der Tiere, aber, „dank“ der so gewonnenen Spendengelder gutgläubiger Tierfreunde, sehr wohl teuren Werbemanagern und Juristen zu Gute kommt.

Loro Parque: Unabhängig geprüft und ausgezeichnet

Zudem wurde und wird Loro Parque nicht nur von staatlichen Behörden, sondern auch von unabhängigen Auditierungsbüros und von unabhängigen Hochschulexperten für Tierschutz mit sehr guten Ergebnissen fuer die Qualität seiner Tierhaltung begutachtet. Viel mehr noch: die seriöse Wissenschaft ist auf der Seite des Loro Parque, denn jüngst haben sich 80 Wissenschaftler, die überwiegende Mehrheit davon komplett unabhängig, für die moderne und artgemäße Haltung von Meeressäugern ausgesprochen. Loro Parque ist zudem einer der anerkanntesten Zoologischen Gärten der Welt und akkreditiertes Mitglied aller nahmhafter Zoovereinigungen: der AIZA (Asociación Ibérica de Zoos y Acuario), EAZA (European Association of Zoos and Aquaria), WAZA (World Association of Zoos and Aquariums), EAAM (European Association for Aquatic Mammals), AMMPA (Alliance of Marine Mammal Parks and Aquariums) und des VdZ (Verband der Zoologischen Gärten).

Von TripAdvisor wurde Loro Parque zum zweitbesten Zoo der Welt benannt und als bester Zoo Europas ausgezeichnet. Der moderne Zoo wurde 2008 als erster Zoo der Welt mit dem internationalen Umweltzertifikat „Biosphere Park – Animal Embassy“ ausgezeichnet, einem Qualitätssiegel, das vom Institute for Responsible Tourism (ITR) verbunden mit der UNESCO entwickelt wurde, um nachhaltige Vorgehensweisen in Parks und Zoologischen Gärten zu fördern. Loro Parque ist der auch erste Zoo, der diese internationale Anerkennung, gemeinsam mit der Einhaltung der Anforderungen von ISO 1400001, ISO 9000 und EMAS, bekommen hat.

Eine St.-Vincent- bzw. Königsamazone: die Art ist bedroht und wird auch durch Zoos erhalten. | Foto: zoos.media

Der moderne Zoo ist die einzige Einrichtung auf den gesamten kanarischen Inseln, die mit dem „Prince Philippe Prize for Business Excellence“ bedacht wurde, der höchsten Auszeichnung, die ein Unternehmen in Spanien überhaupt bekommen kann. Weiterhin hat Loro Parque in Anerkennung seiner Arbeit zahlreiche Preise verschiedener Reiseanbieter wie TUI, Thomas Cook, Thompson und den besonders prestigeträchtigen Umweltpreis von TUI UK erhalten. Auch von Seiten der Regierung gab es zahlreiche Preise wie die Goldmedaille der Stadt Puerto de la Cruz, die Goldmedaille der Provinz, die Goldmedaille für Verdienste im Tourismus  der Regierung der Kanarischen Inseln, die Goldmedaille „Importantes del Tourismo“ der Regierung der Kanaren, die Goldmedaille für Verdienste im Tourismus des spanischen Ministeriums für Tourismus. Daran sieht man, dass national und international der Zoo höchste Anerkennung genießt.

Trotzdem wurde der Loro Parque im Jahre 2015 von PETA UK, der Niederlassung PETAS in Großbritannien, wegen angeblicher Tiermisshandlungen bei der spanischen Umweltpolizei SEPRONA angezeigt. Deshalb schickten die zuständigen Behörden sogleich Experten, die diese Vorwürfe überprüfen sollten.
Daraufhin wurden der komplette Loro Parque von einem Team der Zentralen Operationseinheit aus Madrid unter der Leitung der Spanischen Generalstaatsanwaltschaft für Umweltfragen kontrolliert. Die Inspektoren interviewten alle Mitarbeiter und überprüften die Aufzeichnungen über die Tiere des Parks, fragten nach unabhängigen tiermedizinischen Berichten und beobachteten die tierpflegerischen Aktivitäten über mehrere Tage ganz genau. Dazu prüften sie auch die Berichte der lokalen Behörden, die zuständig für Tierschutz und für die Inspektionen nach der Gesetzgebung sind, weiterhin die Berichte der lokalen CITES-Behörden und der lokalen Umweltpolizei. Oder kurz gesagt: Es wurde alles überprüft, was man überprüfen kann.
Das Ergebnis war dementsprechend deutlich: Alle Berichte zeigen, dass Loro Parque die höchsten Standards in der Tierhaltung nicht nur erfüllt, sondern diese sogar übertrifft, und dass die Anschuldigungen von PETA falsch und irreführend sind. Unabhängig davon wurde das Wohlergehen der Orcas durch das strengste Team der Umweltpolizei und der Fachbehörden nachgewiesen. Aus der Attacke von PETA wurde so ein großer Sieg des modernen Zoos, der die radikale Tierrechtsorganisation Lügen straft.

Seriöse Arbeit zum Schutz von Tieren, ihrer Art und ihres Lebensraumes

Trotz, oder vielleicht auch gerade wegen, dieser großen Anerkennung des modernen Zoos und seiner Arbeit wird Loro Parque immer wieder von PETA denunziert. PETA hingegen ist eine Organisation mit einem doch sehr zweifelhaften Ruf. Tierliebe Menschen vertrauen der radikalen Tierrechtsorganisation ihr Geld an in der Hoffnung, dass sie Tierschutz betreibt. Aber stattdessen missachtet die Organisation die Würde und das Leben von Tieren und scheut sich nicht, etablierte und anerkannte Institutionen wie den Loro Parque mit Fehlinformationen zu diffamieren. 90% des PETA anvertrauten Geldes gehen nicht in den Tierschutz, sondern dienen zum Großteil der Eigengefälligkeit!

Ein Blaulatzara in der Zuchtstation La Vera (Loro Parque Stiftung) | Foto: zoos.media

Hingegen gibt Loro Parque rund 10% der Eintrittsgelder in seine Naturschutzstiftung. So ist es möglich, dass jede Spende an die Stiftung zu 100% Natur- und Artenschutzprojekten zu Gute kommt. Die Loro Parque Fundación hat bereits mehr als 17 Millionen US-Dollar in mehr als 130 Schutzprojekte in über 30 Ländern zur Rettung gefährdeter Papageienarten und Meerestiere, inklusive der Delfine und Wale, investiert. Der Bestand von mindestens acht bedrohten Papageienarten konnte sich dank der Unterstützung der Loro Parque Fundación signifikant erholen. Ein Beispiel ist etwa der Blaulatzara (Bild rechts) über den wir auch berichteten.

Diese Erfolge verdeutlichen die Bedeutung moderner Zoologischer Gärten für den Natur-, Arten- und auch Tierschutz. Dennoch werden sie immer wieder von einer Minderheit extremistischer Anti-Zoo-Gruppen, wie von PETA, schlecht gemacht werden. Dieser Populismus schadet aber nicht nur den Zoos, sondern dem gesamten Tier-, Arten- und Naturschutz – und das ist die große Gefahr. Denn umfassender Schutz von Tieren, ihren Populationen, ihren Arten und ihren Habitaten ist nur mit den modernen Zoos möglich, nicht gegen sie.

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