Chihuahua Maya - von PETA den Besitzern entwendet und getötet | Foto von http://whypetakills.com (Nathan J. Winograd)

7 Gründe, warum man Spenden an PETA überdenken sollte

Exklusiv für zoos.media – 12.04.2019. Autor: Philipp J. Kroiß

Die radikale Tierrechtsorganisation PETA kann nur dank Spenden überleben. Wir haben 7 Gründe beispielhaft aufgeführt, um zu zeigen, warum man eine Spende doch mal überdenken sollte.

7 Gründe, um Spenden an PETA zu überdenken

People for the Ethical Treatment of Animals, kurz: PETA, (englisch für “Menschen für den ethischen Umgang mit Tieren”) sieht sich selbst mit angeblich mehr als fünf Millionen Unterstützern weltweit (rund 0,07% der Weltbevölkerung) als die größte Tierrechtsorganisation an. Es gibt viel Gründe, warum man die radikale Organisation nicht unterstützen sollte – wir haben mal sieben davon zusammengetragen.

1. Eine Schande: Im PETA-Tierheim starben schon zehntausende Tiere – erschreckend viele davon gesund und vermittelbar!

Die aktuellen Todeszahlen sind erschreckend:

Hier findet man eine detaillierte Auflistung und interessante Hintergründe zu den erschreckenden Zahlen:

Todeszahlen 2018: PETA hat wieder viele Tiere getötet

Besonders krass ist, was in diesem Zusammenhang eine Whistleblowerin berichtete:

PETA: “Euthanasie ist das Happy End für viele Tiere.”

Zudem scheint das Recht auf Leben nichts zu sein, was PETA wichtig ist:

PETA: “Wir setzen uns nicht für ein “Recht auf Leben” für Tiere ein”

Hierzu muss man wissen, dass PETA ja dafür wirbt, Menschen auch als Tiere anzusehen und selbst erklärt, dass ein Junge ja genauso ein Tier sei wie ein Hund, wie auch im Video deutlich wird. Vor den Hintergrund wird einem erst die ganze Tier- und Menschenverachtung bewusst, die in solchen Aussagen der radikalen Tierrechtsorganisation inkludiert sind.

2. PETA sagt selbst, dass die keinen Tierschutz betreiben

PETA Deutschland e.V. besteht auf seine Gemeinnützigkeit auf Basis von Tierschutz, sagt aber auch, dass man gar keinen Tierschutz betreibt und erklärt auch den Unterschied:

“[W]ir machen gar keinen Tierschutz … Stille … Raunen in der Menge … Wir arbeiten für Tierrechte. Das ist was anderes […] : Tierschutz belässt das Tier als Objekt, Tierrechte machen das Tier zum Subjekt. Wir fordern nicht größere Käfige, sondern deren Abschaffung.” – Hendrik Thiele, Leiter des Bereichs “Kreation & Großprojekte” bei PETA Deutschland (2017)

Dass das zuständige Finanzamt das einfach übersieht, ist nicht nur ein Skandal, sondern zeigt auf wie sehr man an der rechtlichen Grundlage für Gemeinnützigkeit in Deutschland noch nachbessern muss – da muss sich auf vielen Ebenen noch einiges tun. Tierrechtsaktivismus ist nämlich, im Gegensatz zu Tierschutz, eigentlich gar nicht gemeinnützig. Mehr dazu hier:

PETA: “Wir machen gar keinen Tierschutz”

3. PETA will jede Form der Tierhaltung abschaffen

Viele kennen PETA vorwiegend von auffälligen Protesten gegen Pelz und Massentierhaltung. Sie demonstrieren auch gegen moderne, zertifiziert und akkreditierte Zoos und Aquarien, die aktiv im Tier-, Natur- und Artenschutz sind. Das ist aber alles nur die Spitze des Eisbergs, denn in Wahrheit will die radikale Tierrechtsorgansation jede Form der Tierhaltung abschaffen – egal wie schlecht oder gut sie sein mag. PETA-Aktivisten unterliegen dem nachweisbaren Irrtum, dass jede Form der Tierhaltung schlecht wäre und ignorieren dafür auch die Forschung und Standpunkte, sowie Stände in der Wissenschaft. Das liegt an der Ideologie, die sie vertreten, denn die Tierrechtsideologie schließt jede Form der Tierhaltung aus und es ist sogar eine ihrer Kernforderungen, dass kein Tier mehr gehalten werden soll. In der Öffentlichkeit thematisiert PETA das kaum, aber ein findiger Journalist hat es in diesem Bericht einem Verantwortliche entlockt und wir haben es auf unserer Seite verlinkt:

PETA: „Wir wollen das Ende jeglicher Tierhaltung“

Ein Schäferhund im Portrait | Foto: “Me” (Paddywagonforyou), Lizenz: public domain

2014 gab es weit über 11 Millionen Hunde in deutschen Haushalten – das sind mehr als doppelt so viele wie PETA weltweit als Unterstützer haben will. Geht es nach der radikalen Tierrechtsorganisation soll diese Zahl, durch ein entsprechendes Gesetz erzwungen, auf 0 sinken. Trotzdem unterstützen auch viele Haustierhalter die radikale Tierrechtsorganisation, weil sie einfach nicht wissen, wofür PETA wirklich steht. Man muss schon sehr auf der deutschen Webseite suchen, um zu finden, dass PETA, der Meinung ist, “dass es Tieren besser ginge, wenn das Konzept des „Haustiers“, […] nie erfunden worden wäre.” “In einer perfekten Welt gäbe es daher das Konzept „Haustier“ nicht”, so PETA weiter auf seiner Webseite. Diese deutlichen Worte werden mit Gefühlsduseleien und schwammigen Formulieren versucht abzumildern, aber was passiert, wenn die radikale Tierrechtsorganisation Haustiere in die Finger bekommt, sieht man ja beim ersten Grund.

Aber es geht ja nicht nur um Haustiere. Tierhaltung im Zoo ist nicht nur ganz unbestritten gemeinnützig, sondern rettet auch Tiere, Arten und ihre Lebensräume. Häufig sind es zoologische Einrichtungen, die Wildtiere – wie etwa Delfine – in Not retten. Die Geschichten von Winter und Hope gingen als Filme um die Welt. Dank modernen Zoos und Aquarien konnten bereits schon viele Arten vor dem sicheren Aussterben bewahrt werden und sogar in der Natur wieder angesiedelt werden, nachdem sie dort nicht mehr zu finden waren. Das zeigt wie wichtig Tierhaltung eben auch sein kann, wenn sie professionell durchgeführt und organisiert wird, um Tierleben und ganze Arten zu retten. Das nutzt auch den Lebensräumen, die diese bewohnen, denn jede gerettete Art hilft, die Natur intakt zu halten.

PETA hat selbst nicht eine einzige Art gerettet, will aber, dass auch andere das nicht mehr tun und steht so umfassendem Tier-, Arten- und Naturschutz im Wege.

4. PETA lügt

Man könnte hierfür viele Beispiele nennen, aber an dieser Stelle macht es Sinn, eines ganz besonders zu zeigen, weil wir darüber engmaschig berichtet haben. PETA evozierte, gemeinsam mit dem offensichtlich nicht wirklich seriösen SWR-Format Report Mainz, einen Skandal über die angebliche Misshandlung von Elefanten im Erlebnis-Zoo Hannover. Später kam raus: alles gelogen. Das Material war manipuliert. Eine Medienwissenschaftlerin hatte das herausgefunden:

Elefanten in Hannover: So soll PETA manipuliert haben

Natürlich leugnet PETA das bis heute und prahlt mit angeblichen Undercover-Beweisen, die man ja gehabt hätte. Die Gerichte sahen das anders. Das von PETA zur Verfügung gestellte Material reichte in keiner der angerufenen Instanzen.

Elefantenhaltung im Zoo Hannover: PETA scheitert erneut

Laut der Generalstaatsanwaltschaft Celle war der Fall also klar: keine Beanstandung der Haltung, keine verletzten Elefanten, keine Beweise  für die Anschuldigungen von PETA. Alles nur eine große Lüge aufgebauscht durch ein manipuliertes und manipulierendes Video – das ist aber nur ein Beispiel dafür wie PETA lügt, denn nichts anderes ist es, wenn man mit einem manipulierten Video eine Schmierenkampagne vom Zaun bricht.

5. PETA unterstützt Ökoterrorismus

“Ich werde die letzte Person sein, die die ALF verdammt”, erklärte Ingrid Newkirk, die nicht nur die Geschicke von PETA in den USA, sondern auch die in Deutschland leitet. Doch neben ideologischer Nähe und einer mangelnden Distanz zur ökoterroristischen Vereinigung ALF, gibt es auch noch viel mehr, was nicht zuletzt die Enthüllungsplattform Wikileaks belegen konnte:

Wikileaks: Wie PETA die Ökoterroristen unterstützte

Wer also PETA unterstützt, unterstützt auch die ALF – und die ist eine durchaus ernst zunehmende Bedrohung.

Tierrechtler von den US-Behörden gefürchteter als Rechtsextreme

6. Weil PETA Meinungsumfragen und echte Experten nicht ernst nimmt

Eine Forsa-Umfrage im Mai 2018 zeigte eine große Zustimmung der Bevölkerung für moderne Zoos und Aquarien. Demnach gefällt es 81 Prozent der deutschen Bevölkerung, dass es Zoos in Deutschland gibt. Bei rund 83 Millionen Deutschen bedeutet das, dass mehr als 67,2 Millionen Menschen, die sich klar für Zoos aussprechen. Das sind mehr als dreizehn Mal so viele Menschen wie PETA weltweit Unterstützer haben will. Für PETA ist das völlig egal und notfalls werden sogar irgendwelche völlig abstrusen Umfragen herangezogen wie in diesem Fall:

PETA: Erlogene Umfrage zu Orcas

Meeressäuger sind in dem Zusammenhang auch ein gutes Thema: Über 80 der renommiertesten Wissenschaftler auf dem Gebiet sprechen sich für eine Haltung der Tiere in Menschenobhut aus – unter ihnen sind die besten Experten, die es weltweit zu dieser Thematik gibt. All das ist PETA egal. Stattdessen konstruiert man sich lieber eine alternative Realität und verkauft im Notfall noch Aktivisten als Experten, die gar keine sind. Ohne aber irgendwelche tatsächlichen Fakten selbst vorweisen zu können, greift die Organisation allerdings andere Institutionen an und erschreckend viele, die einfach alles unhinterfragt glauben, fallen auf diese Methoden rein. Unsere Liste hilft hoffentlich, dass dem zukünftig nicht mehr so ist, aber wir sind ja noch nicht am Ende.

7. Maya

Chihuahua Maya – von PETA den Besitzern entwendet und getötet | Foto von http://whypetakills.com (Nathan J. Winograd)

Maya war ein wundervoller und glücklicher Hund. Er wurde von der Familie, in der er lebte, von ganzem Herzen geliebt und wer könnte auch schon diesem herzerwärmenden Blick widerstehen? PETA konnte dem widerstehen und hat das Tier einfach getötet. Gemeinsam mit einigen anderen Hunden wurde Maya von Mitarbeitern der radikalen Tierrechtsorganisation eines Tages gestohlen und als die Besitzer, die überrascht waren Maya nicht zu Hause anzutreffen, als sie wiederkamen, bei den Tierrechtlern anriefen, war sie bereits tot. Der Schmerz der Familie muss wohl unvorstellbar gewesen sein. Ein gesunder, glücklicher Hund wird ohne jeden Grund aus dem Leben gerissen.

Maya steht stellvertretend für viele Hunde, denen es ähnlich erging. Was am meisten weht tut: Hätten sie nicht das Pech gehabt, in die Klauen von PETA zu geraten, könnten sie heute noch leben. Maya und viele andere hätten nicht sterben müssen. Selbst viele Tiere, die ins Tierheim von PETA freiwillig gebracht worden sind, hätten in einem anderen Tierheim vielleicht die Chance auf eine neue Familie gehabt. Eine behördliche Untersuchung hat ergeben, dass rund 80% der von PETA getöteten Tiere innerhalb der ersten 24 Stunden die Todesspritze bekamen – sie hatten nie eine Chance auf erfolgreiche medizinische Behandlung, wenn sie krank waren, oder gar Vermittlung, wenn sie abgegeben wurden, um eine neue Familie zu finden.

Wer sich an das Video oben erinnert weiß, dass unter 2% der Tiere, die PETA vergangenes Jahr aufgenommen hat, überhaupt vermittelt wurden und das bei einem mittleren, zweistelligen Millionenetat, den PETA allein in der USA zur Verfügung hat – von so viel Geld können die meisten Tierheime nur träumen, aber sie machen viel mehr aus dem im Vergleich doch sehr wenigen, was sie haben. Wen also die bloßen Fakten nicht überzeugt haben, den kann das traurige Schicksal von Maya nicht kalt lassen. Allein schon wegen ihr, sollte jeder seine Spende an diesen fragwürdigen, radikalen und gefährlichen Verein überdenken.

Diesen Beitrag teilen