Die Diskussion um Tierhaltungen in Zoos wird uns immer begleiten, warum?

Erschienen in manati 2015, 2. Autor: Dag Encke

Im Magazin Manati des Nürnberger Zoos sammelt der Autor Argumente für die Haltung von Zootieren. Dabei führt er an, dass unter anderem die Kritik an der Tierhaltung der Zoos die Institutionen zu besseren Unterbringung angespornt hat. Zudem beschreibt er, dass sich das Glück der Tiere weder in Zoos noch in freier Wildbahn messen kann. Jeder Mensch bringt eigene Moralvorstellungen in diese Diskussion ein.

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Doc Zone: Zoo Revolution

Erschienen auf dem kanadischen Fernsehsender „CBC Television“ im Februar 2015. Dauer: 44 Minuten. Autor: Geoff D’Eon

Die kanadische Dokumentation beleuchtet die internationale Debatte um den Wert und Nutzen von Zoos im 21. Jahrhundert. Sowohl Zoodirektoren und Experten für Zootierhaltung kommen zu Wort, als auch Tierrechtler und Zoogegner. Die Sendung zeigt mehrere große Tiergärten in Nordamerika, Australien und Europa.  Auch der Leipziger Zoo wird als „Zoo der Zukunft“ vorgestellt und als positives Beispiel für moderne Tiergärten präsentiert. Prominente Größen wie der Zookritiker David Hancocks und die Primatologin Jane Goodall stellen ihre Meinung dar.

„Sie bleiben wilde Tiere“

Erschienen in „Süddeutsche Zeitung“ am 03. Januar 2015. Autor: Christian Weber

Der Zoologe und Elefantenforscher Fred Kurt berichtet in diesem Interview über Elefanten und deren Eigenheiten bei der Haltung im Zoo. Außerdem geht es um den Wahrheitsgehalt der Eigenschaften, die Menschen diesen Tieren zuschreiben. Tatsächlich merkten sich die Dickhäuter über viele Jahre, wenn sie ein Mensch mal schlecht behandelt hat und nähmen später Rache. Zudem seien sie tatsächlich besonders intelligent und sozial. Dennoch betont der Zoologe: „Elefanten sind wilde Tiere“.  So verletzten oder töteten Elefanten schon häufig Menschen in Zoos und Zirkussen.

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Die Angstliste des Zoodirektors

Erschienen in „Süddeutsche Zeitung“ am 28. November 2014. Autor: Olaf Przybilla

Tierrechtler kritisierten in der Vergangenheit besonders häufig den Nürnberger Tiergarten, da dort unter ungeklärten Umständen mehrere Delfinjunge und ein Eisbärenjunges starben. Der Artikel beschreibt, dass ein interne Liste Zoomitarbeiter auf diejenigen Ereignisse hinweisen sollte, die für negative Schlagzeilen in der Presse sorgen könnten. Die Liste gelangte offenbar an die Öffentlichkeit. Darauf waren teilweise unveröffentlichte Vorfälle verzeichnet, wie die Einschläferung bestimmter Tiere oder Pannen beim Bau des Delfinariums, die Verletzungen bei Mitarbeitern verursachten.

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Bei den Orcas haben die Weibchen das Sagen

Erschienen in der „Rhein-Neckar-Zeitung“ am 18. November 2014. Autor: Arndt Krödel

Die Meldung beschreibt einen Vortrag der Biologin Claudia Vollhardt über Schwertwale. Vollhardt arbeitet als Tiertrainerin im Loro Parque auf Teneriffa und berichtet daher auch über persönliche Erfahrungen mit den Tieren. So hätten beispielsweise „die Weibchen die Hosen an“. Sie erzählt außerdem von den Trainingsmethoden und der Art der Tierhaltung im Park.

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Thomas Kölpin hat große Pläne

Erschienen in „Stuttgarter Zeitung“ am 28.Oktober 2014. Autor: Erik Raidt

Der Artikel stellt den neuen Zoodirektor der Stuttgarter Wilhelma vor. Thomas Kölpin leitete vor dem Stuttgarter Zoo den Erfurter Tiergarten. In der Wilhelma wolle der Biologe künftig vor allem das Elefantengehege verändern. Dabei faszinierten Kölpin eigentlich besonders Reptilien, insbesondere Königspythons – er halte zwanzig davon als Haustiere.

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Zoos tragen weder zur Bildung noch zur Förderung von Kindern bei

Ursprünglich online erschienen in „Captive Animals‘ Protection Society“ am 24.  September 2014. Übersetzt für „Humanistischer Pressedienst“ von Colin Goldner

Die britische Tierrechtsorganisation Captive Animals‘ Protection Society (Caps) berichtet auf ihrer Homepage über eine Studie, die Zoos jeglichen erzieherischen Einfluss auf Kinder abspricht. In einer Befragung von mehr als 2800 Kindern habe sich laut Caps sogar herausgestellt, dass viele Kinder ein negatives Lernergebnis nach einem Besuch des Londoner Zoos zeigten. Caps kritisiert den Londoner Zoo, der auf seiner Webseite behaupte, einzigartige Lernerfahrungen für Kinder jeden Alters bereitzustellen.

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Useless Creatures

Erschienen in der New York Times am 13. September 2014. Autor: Richard Conniff

Der Autor des Essays ist in den USA ein bekannter Wissenschaftsjournalist, der häufig Texte über Wildtiere schreibt. Hier betrachtet er seine Eigenart kritisch,  stets die Nützlichkeit bestimmter Tierarten hervorzuheben. Um den Menschen klar zu machen,  wie wichtig die Erhaltung von Lebensräumen sei, betone er, dass der Mensch ohne das darin lebende Wesen kaum überleben könne. Und wenn es jetzt noch nicht nützlich sei, dann vielleicht später einmal. Zum Beispiel habe das Studium der Biochemie eines karibischen Schwamms zur Entwicklung von Aids-Medikamenten beigetragen. Doch diese ständige Suche nach irgendeinem praktischen Nutzen von etwas, das  grundsätzlich wertvoll ist,  hält Conniff eigentlich für gefährlich.

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„Raubtiere brauchen Fleisch“

Erschienen in „Der Spiegel“ am 28. Juli 2014. Autoren: Philip Bethge und Simone Salden

Der Philosoph Jörg Luy und der ehemalige Zoodirektor Gunther Nogge diskutieren über die ethische Rechtfertigung von Zoos.» mehr